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Deutschland: Brand einer Zugmaschine eines Sattelschleppers in Buxtehude

Buxtehude (Deutschland): Am späten Vormittag des 30. Oktober 2013 kam es gegen 11:20 Uhr in Buxtehude auf der Bundesstraße 73 zu einem Vorfall, der für kilometerlange Staus im Verkehr in beide Fahrtrichtungen sorgte.

Das Führerhaus einer Scania-Sattelzugmaschine eines Lkw, der aus Richtung Stade kommend in Richtung Hamburg unterwegs war, geriet in Brand. Der 47-jährige Fahrer aus Polen hatte sein Fahrzeug zwischen der Abfahrt Moisburger Straße und Harburger noch auf den Standstreifen gelenkt und dort angehalten.

Zeugen, denen Qualm, der aus dem Lkw drang aufgefallen war, hatten dies über Notruf gemeldet und so Feuerwehr und Polizei alarmiert. Da zunächst davon ausgegangen wurde, dass der Sattelauflieger mit Gefahrgut beladen war, wurden neben beiden Zügen der Feuerwehr Buxtehude auch die Ortswehren Ovelgönne und Immenbeck sowie die Umweltgruppe Neukloster alarmiert.

Zusätzlich rückte ein TUIS-Fachberater der DOW-Werkfeuerwehr an der Brandstelle an. Vor Ort stelle sich dann aber heraus, dass nur Polycarbonat-Granulat geladen war, was z. B. zur Herstellung von CD-Rohlingen Verwendung findet. Eine Gefährdung der Einsatzkräfte oder der in der Nähe wohnenden Bevölkerung konnte somit ausgeschlossen werden. Durch das schnelle Eingreifen der ca. 70 eingesetzten Feuerwehrleute konnte ein Übergreifen des Brandes von dem Fahrerhaus auf den Auflieger verhindert werden, die Feuerwehr mussten den Brand unter schwerem Atemschutz mit Löschschaum ablöschen.

Die Zugmaschine wurde bei dem Brand vollständig zerstört, der Gesamtschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Durch die Lösch-, Bergungs- und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle, die sich bis ca. 15:00 h hinzogen, musste die Bundesstraße zeitweise voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr und der Straßenmeisteri umgeleitet.

Es kam dabei zu langen Stauungen in beide Fahrrichtungen. Der 47-jährige Fahrer wurde von der Besatzung eines Rettungswagens des Malteser Hilfdienstes an der Unfallstelle erstversorgt, er blieb bei dem Vorfall unverletzt.

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