Deutschland: Abgebrannte Heizungs-Steuerung löst Großalarm aus
Düsseldorf (D): Am Samstagmittag, 9. November 2013, kam es zu einem Großalarm für die Feuerwehr Düsseldorf. Ein Bewohner meldete der Feuerwehrleitstelle um 13.03 Uhr eine Verrauchung im Keller des Mehrfamilienhauses an der Lütticher Straße.
Daraufhin fuhren zwei Löschzüge, einige Sonderfahrzeuge sowie der Rettungsdienst zum Einsatzort. Sofort drang ein Löschtrupp unter Atemschutz in den verqualmten Keller vor und versuchte die Ursache zu ermitteln. Durch die starke Verrauchung gestaltete sich das Suchen recht schwierig. In einem Heizungskeller wurden die Wehrmänner fündig. Eine Steuereinheit einer Heizungsanlage hatte vermutlich durch einen Kurzschluss gebrannt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Da verhältnismäßig viel Kunststoff verbrannte, waren die Verrauchung und der Rußniederschlag erheblich. Zeitgleich wurde der Treppenraum mit zwei Überdruckventilatoren rauchfrei gehalten. Alle Bewohner wurden ins Freie geführt und vom Rettungsdienst betreut, verletzt wurde niemand. Die Heizungsanlage wurde von den Stadtwerken außer Betrieb gesetzt. Nachdem der Kellerbereich mit den Ventilatoren entraucht wurde, konnten die Bewohner anschließend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz war nach gut zwei Stunden für die Wehrleute beendet. Der Sachschaden wurde vom Einsatzleiter auf ca. 50.000 Euro geschätzt.
