Brand

Deutschland: Laubenbrand war mit Eimern nicht mehr zu löschen

Herdecke (Deutschland): Eine Laube brannte Dienstagabend, 19.11.2013, gegen 18:52 Uhr in der Kleingartenanlage Bausenweg in Herdecke. Benachbarte Kleingärtner hatten einen Knall gehört.

Draußen bemerkten sie, dass die Nachbarlaube in Flammen stand. Sie alarmierten die Feuerwehr und versuchten den Brand mit Eimer aus einer Regentonne zu löschen. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte die Laube im Bereich des Daches und auf der Rückseite. Die Brandbekämpfung wurde mit einem C-Rohr unter Atemschutz aufgenommen. Da unklar war, ob sich Menschen in der Laube befanden, musste diese gewaltsam geöffnet werden. Das unwegsame Gelände sowie die absolute Dunkelheit behinderten die Feuerwehr bei der Arbeit erheblich. So stürzten Feuerwehrangehörige in der Erstphase über niedrig gespannte Maschendrahtzäune und in kleinere Gartenteiche. Später wurde die komplette Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Das Feuer war schnell in Gewalt. Glutnester wurden mit einer Wärmebildkamera ausgemacht und mit einer Motorsäge freigelegt. Dies gestaltete sich ebenfalls schwierig, da die Laube mit brennbaren Materialien (u.a. Folie, Styropor) gedämmt war. Eine Brandwache blieb 60 Minuten vorsorglich vor Ort. Durch die frühzeitige Branderkennung, aber auch durch die ersten Löschmaßnahmen, konnte größerer Schaden verhindert werden. Im inneren der Laube entstand kaum Schaden. Die Brandursache und der Gesamtschaden sind unklar. Die Polizei war mit einem Fahrzeug vor Ort und nahm die Ermittlungen auf. Verletzt wurde zum Glück niemand. Zum Eigenschutz stand ein Rettungswagen in Bereitstellung.
Nach gut zwei Stunden war der Einsatz für den Löschzug beendet. Danach wurden die Fahrzeuge an der Feuerwache wieder aufgerüstet.

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