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Oö: Mutter und Kind sterben bei Unfall mit Pkw und Güterzug

St. Peter am Hart (Oö): Ein tödlicher Zugsunfall hat sich Montagabend, 9. Dezember 2013, in St. Peter am Hart (Bezirk Braunau) ereignet. Eine 29-Jährige hatte am Steuer ihres Wagens offenbar einen herankommenden Güterzug übersehen. Das Fahrzeug wurde erfasst. Die Frau und ein Kind starben noch an der Unfallstelle.

Die Kollision ereignete sich kurz vor 19.00 Uhr auf einem unbeschrankten Bahnübergang auf der Mattigtalbahn. Die 29-jährige gebürtige Deutsche war mit ihren beiden neun und elf Jahre alten Töchtern im Auto unterwegs. Gar nicht weit vom Wohnort der Familie bei Braunau kam es dann in der Ortschaft Aching bei St.Peter am Hart zu der Tragödie.

Nahenden Güterzug übersehen:
Die Frau dürfte beim Überqueren eines unbeschrankten Bahnüberganges einen herankommenden Güterzug auf der Strecke der Mattigtalbahn übersehen haben. Die schwere Lok konnte nicht mehr rechtzeitig abgebremst werden und erfasste das Auto seitlich. Der Wagen wurde laut Polizei etwa 600 Meter weit mitgeschleift. Mit schrecklichen Folgen, sagt Feuerwehr Einsatzleiter Manuel Meiringer.
Die Frau und ihre elfjährige Tochter, die vorne saß, wurden so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarben. Die neun Jahre alte Tochter konnte von den Rettungskräften aus dem Wrack geborgen werden. Sie erlitt aber schwere Kopfverletzungen und wurde zunächst mit Notarztbegleitung ins Krankenhaus Braunau am Inn gebracht. Wenig später allerdings erfolgte, aufgrund der Schwere der Verletzungen, die Überstellung in die Kinderklinik nach Linz.
Der Mann der getöteten Lenkerin und Vater der Mädchen wurde vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Die Bergung auf der ÖBB-Strecke gestaltete sich für die Einsatzkräfte sehr schwierig. Die Identität der Unfallbeteiligten war vorerst nicht bekannt, auch zum Hergang lagen keine näheren Informationen vor.

ORF Oberoesterreich

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