Brand

Bayern: Familie kann im Nachtgewand rechtzeitig bei Kellerbrand flüchten

München (Bayern): In sprichwörtlich letzter Sekunde kann sich am Abend des 15. Dezember 2013 eine Familie aus ihrer brennenden Wohnung retten. Die Mutter von vier Kindern, darunter ein 12 Monate alter Säugling, bemerkt Rauch aus dem Keller, der sich bereits in der gesamten Wohnung ausbreitet.

Sie und ihr Lebenspartner schnappen sich die Kinder und flüchten im Nachtgewand auf die Straße. Kurz zuvor setzt die Frau noch den Notruf ab. Kurze Zeit später treffen die Einsatzkräfte am Mehrfamilienhaus ein. Sofort wird die Familie in den Einsatzfahrzeugen betreut. Zeitgleich wird ein umfassender Löschangriff eingeleitet. Durch die enorme Rauchentwicklung müssen auch alle übrigen Bewohner das Haus verlassen, auch diese wurden durch die Einsatzkräfte im Großraumrettungswagen betreut.

Aufgrund der starken Verrauchung und der verwinkelte Bauweise des Kellers ist es für die vorgehenden Trupps schwierig den Brandherd zu lokalisieren. Letztlich können die Trupps den Brand in einem Elektroanschlussraum löschen. Der Rauch, der sich im gesamten Gebäude ausgebreitet hat, wird durch den Einsatz eines Hochleistungslüfters aus dem Gebäude gedrückt. Aufgrund der starken Rußbelastung in der Wohnung ist diese unbewohnbar. Die Familie konnte bei Bekannten unterkommen. Da auch die persönlichen Sachen der Familie in Mitleidenschaft gezogen wurden, hat die Integrierte Leitstelle die Organisation von Babynahrung und Kleidung übernommen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 80.000 Euro.

Berufsfeuerwehr Muenchen

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