Nö: Schwerer Verkehrsunfall auf der S5 Landesfeuerwehrkommandant als Ersthelfer
Grafenwörth (Nö): Der erste Einsatz 2014 zu welchen die die Kameraden der Feuerwehren Grafenwörth und Jettsdorf am 17. Jänner alarmiert wurden hatte es gleich „dick hinter den Ohren“.
Auf der S5 zwischen Grafenwörth und Fels/Wagram hatte sich am Morgen des 17. Jänners ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Lkw und zwei Pkw ereignet – eine Person war im Unfallwrack eingeklemmt.

Dabei war die Feuerwehr bei diesem Unfall schon zur Stelle, bevor die Unfallfahrzeuge noch zum Stehen kamen: Unmittelbar nach den Crashfahrzeugen fuhr Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und einige Kameraden der Feuerwehr St.Pölten-Stadt in Richtung Wien, welche sofort anhielten und vorbildlich Erste Hilfe leisteten bis die Einsatzkräfte eingetroffen waren.
Der Landesfeuerwehrkommandant war dabei direkt „an vorderster Front“ engagiert, kletterte zur Betreuung der verletzten Person sogar ins Innere des Unfallfahrzeuges.

Nur wenige Augenblicke nach der Alarmierung rückten die Feuerwehren Grafenwörth und Jettsdorf zum Einsatzort aus. Durch die vorbildlich angelegte Rettungsgasse konnte auf der S5 rasch zum Unfallort vorgerückt werden.

Während sich die Lenker der Pkw und des Lkw von selbst aus ihren Fahrzeugen befreien konnte, wurde der Beifahrer eines PKW schwer verletzt im Fahrzeug eingeschlossen. Die Mannschaft des Grafenwörther Rüstlöschfahrzeuges konnte den Verletzten in Zusammenarbeit mit dem Notarztteam mittels hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreien.

Nach dem Abtransport des Verletzten mittels Notarzthubschrauber und Aufnahme des Unfalls durch die Polizei wurden die Fahrzeugwracks von der Feuerwehr entfernt und gesichert abgestellt. In Zusammenarbeit mit Kräften der ASFINAG-Autobahnmeisterei wurde dann noch die Straße gereinigt.
