Technisch

Stmk: Feuerwehren durch Eis und Schnee gefordert / Update 2.2.2014, 17.40 Uhr

Steiermark: Wegen der Schneefälle und dem darauf gefrierenden Regen sind in den letzten Tagen (zwischen Freitagfrüh und Sonntagabend, 2.2.2014) steirische Feuerwehren mehrere Hundertmal zu technischen Hilfeleistungen gerufen worden. – Infoupdate per 17.40 Uhr

Wie der Landesfeuerwehrverband Steiermark in seinen heutigen Aussendungen mitgeteilt hat, kam es aufgrund von gefrierendem Regen – dies nach vorangegangen Schneefällen – im Besonderen in der Süd-, Ost-, und Weststeiermark seit Freitagfrüh (31.1.2014) zu massiven Einsatztätigkeiten der Feuerwehren.

Überwiegend davon betroffen waren die Feuerwehrbereiche Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Graz-Umgebung, Hartberg, Leibnitz, Voitsberg, Radkersburg und Weiz – wie auch die Landeshauptstadt Graz.

Während Freitag bis Samstagmittag zunächst winterliche Straßenverhältnisse zu einer Vielzahl an Fahrzeugbergungen und Verkehrsbehinderungen geführt haben, überwiegen in den letzten 24 Stunden vor allem Einsatztätigkeiten nach „Schneebrüchen“. Durch den schweren Schnee einerseits und durch gefrierenden Regen andererseits knickten Hunderte Bäume und Äste. Diese blockierten Straßen oder kappten Stromleitungen.

In Summe wurden von Freitagfrüh (31.1.) bis Sonntagnachmittag (2.2., kurz vor 17.00 Uhr) 1.120 Einsätze registriert, bei welchen insgesamt annähernd 3.000 Feuerwehrmitglieder im Einsatz gestanden sind.

Heute Sonntag schlagen sich mittlerweile knapp 600 Einsätze zu Buche, alleine in der letzten Stunde wurden vom Disponententeam der Landesleitzentrale Florian Steiermark 56 Einsätze aufgenommen und die Feuerwehren alarmiert.

In den kommenden Stunden ist (noch) keine nachhaltige Entspannung der Lage in Sicht, wie auch die Wetterprognose der ZAMG mit Glatteiswarnung für die betroffenen Regionen deutlich zum Ausdruck bringt. So ist gefrierender Regen bzw. Schneefall zumindest bis heute Mitternacht zu erwarten. Dabei ist die Gefahr von Glatteisbildung, speziell auf Nebenstraßen, nach wie vor extrem hoch.

So schließt sich auch der Landesfeuerwehrverband – im Hinblick auf den Montagfrüh stark einsetzenden Berufs- und Individualverkehr – der dringenden Empfehlung an, bei den zu erwartenden Witterungs- und Straßenbedingungen extrem vorsichtig zu fahren und höchstmögliche Sicherheit walten zu lassen.

Ebenso ist derzeit auf Straßen, die entlang von Baumgruppen oder durch Waldgebiete führen, mit erhöhter Gefahr zu rechnen. So kann es jederzeit durch die vorhandene Schneeauflage – in Verbindung mit dem gefrierenden Regen – passieren, dass Bäume durch die auftretende Last gebrochen werden oder Kronenteile bzw. Äste auf die Fahrbahn herabstürzen.

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Steirischer Landes-Feuerwehrverband

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