Nö: Holzschuppen bei Reihenhaus in Vollbrand
Krems an der Donau (Nö): Eine Person meldete am 8. Februar 2013 um 9.34 Uhr den Brand eines Holzschuppens in Krems-Egelsee bei der Bezirksalarmzentrale der Feuerwehr Krems.
Der Disponent alarmierte die zuständige Feuerwehr Krems mit den Feuerwachen Egelsee, Hauptwache, Stein, Gneixendorf und Rehberg sowie die Feuerwehr Imbach. Ein erster Löschversuch des Bewohners des Hauses mittels acht Handfeuerlöschers blieb leider ohne Erfolg.

Das ersteintreffende Fahrzeug Tank Egelsee fand einen in Vollbrand stehenden Holzschuppen vor, welcher direkt an ein Reihenhaus angebaut war. Der Flammenüberschlag reichte bereits bis in den ersten Stock des Wohnhauses und zum Dachstuhl. Unverzüglich wurde ein Rohr vorgenommen um das Wohnhaus zu schützen und den Übergriff des Brandes auf den ersten Stock bzw. den Dachstuhl zu verhindern. Während dessen wurde von den weiter Anrückenden Einsatzkräften die Wasserversorgung mittels eines naheliegenden Hydranten sowie mit Tanklöschfahrzeugen sichergestellt.

Ein weiter Atemschutztrupp kontrollierte die Räumlichkeiten des Reihenhauses im ersten Stock sowie im Dachgeschoss. Hier konnte jedoch kein Brandübergriff festgestellt werden, jedoch war der Rauchschaden in diesem Bereich beträchtlich.

In weiterer Folge wurde ein C-Rohr im Innenangriff unter Umluft unabhängigen Atemschutz vorgenommen. Der Atemschutztrupp konnte eine Gasflasche aus dem Holzschuppen bergen welche von einem mittlerweile aufgebauten B-Rohr gekühlt wurde.

Unter Atemschutz wurde der Holzschuppen ausgeräumt, sowie angebranntes Brennholz ins Freie verbracht. Nach einer Kontrolle mit der Wärmebildkamera und dem ablöschen letzter Glutreste konnte der Großteil der eingesetzten Mannschaft wieder einrücken. Mannschaft der Feuerwache Egelsee blieb als Brandwache beim Brandobjekt und kontrollierte noch mehrmals die Brandstelle bzw. unterstützte den Brandermittler der Polizei bei seiner Tätigkeit.
Bericht der Feuerwehr Krems
Am Samstag, den 8. Februar kam es in den Vormittagsstunden aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem hölzernen Anbau eines Wohnhauses in Krems-Egelsee. Erst als im Wohnhaus der Strom ausfiel, bemerkten die Bewohner den Vollbrand der Scheune im Garten. Neben der Alarmierung der Feuerwehr wurde versucht, mit mehreren Handfeuerlöschern den Brand einzudämmen, dies gelang aber nicht. Seitens der Bezirksalarmzentrale wurden die Feuerwachen Egelsee, Gneixendorf, Hauptwache, Rehberg und Stein sowie die Feuerwehr Imbach gemäß Alarmplan alarmiert.
Durch den unmittelbaren Anbau der Scheune an das Haus war die Gefahr groß, dass der Brand auf das Wohnhaus übergreifen könnte, Fenster waren teilweise geborsten, Rauch trat bereits aus der angrenzenden Garage aus. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache Egelsee konnten durch den raschen Einsatz einer Löschleitung die Brandlast brechen und ein Ausbreiten auf das Gebäudeinnere unterbinden. Die nachfolgenden Löschfahrzeuge der Feuerwachen Rehberg, Hauptwache und Stein führten mit weiteren Löschleitungen einen Innenangriff durch und konnten den Brand, welcher auch teilweise die Garage betroffen hat, ablöschen. Ebenso wurde das Wohnhaus selbst kontrolliert, durch das Bersten einzelner Fenster war in einige Räume Brandrauch eingedrungen, der unmittelbare Brand blieb aber auf die Scheune und Garage begrenzt. Nachdem Lüftungsmaßnahmen durchgeführt wurden, und auch die letzten Glutnester abgelöscht waren, konnten die Einsatzkräfte zwei Stunden nach der Alarmierung in die Feuerwehrhäuser einrücken.
