Technisch

D: Schwerer Verkehrsunfall mit vier beteiligten Personen

Altenholz (D): Mit der Meldung Technische Hilfe – Menschenleben in Gefahr löste die Integrierte Regionalleitstelle in Kiel am Sonntag, den 09. Februar 2014 Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Altenholz aus.

Auf dem Uhlenhorster Weg hatte sich in Höhe der Zufahrt zur B 503 gegen Mittag ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Pkw ereignet.

Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten die Einsatzkräfte aus Altenholz mit dem speziell auf die Technische Hilfeleistung ausgelegten Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Weitere Einsatzkräfte rückten einige Minuten später mit dem Löschgruppenfahrzeug und dem Einsatzleitwagen nach, auch die Ortswehr Knoop rückte mit einem weiteren Feuerwehrfahrzeug aus.

An der Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehrleute die technische Rettung der Pkw-Insassen vorbereitet, parallel dazu wurde der Brandschutz sichergestellt um bei einem in Brand geraten der Fahrzeuge sofort eingreifen zu können.

Die zunächst angenommene Meldung eine der Personen sei im Fahrzeug eingeklemmt bestätigte sich nicht. Während zwei der insgesamt vier Insassen die verunfallten Fahrzeuge selbstständig verlassen konnten, mussten die anderen beiden durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr befreit werden. Zum Einsatz kam bei dieser Rettung auch das sogenannte „KED-System“, ein spezielles Befreiungshilfsmittel, mit dem die gesamte Wirbelsäule derart fixiert werden kann, dass der Patient so schonend wie möglich aus der schlecht zugänglichen Lage im Pkw befreit werden konnte.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten wurde der Straßenabschnitt durch die Polizei voll gesperrt. Nachdem die beiden verletzten Personen aus den Fahrzeugen gerettet worden waren und transportfähig waren, wurden diese mit zwei Rettungswagen in das Uniklinikum Kiel gebracht. Eine davon in Begleitung des durch den Rettungshubschrauber „Christoph 42“ aus Rendsburg zugebrachten Notarztes.

Durch die Feuerwehreinsatzkräfte wurde die Straße von Trümmerteilen geräumt und ausgetretene Betriebsstoffe aufgenommen. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr Altenholz und fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr Knoop beendet.

Ebenfalls vor Ort waren die Polizei sowie die Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein „RKiSH“ mit einem Rettungswagen und die Berufsfeuerwehr Kiel mit zwei weiteren Rettungswagen. Ein Notarzt ist durch den an der Klinik in Rendsburg stationierten Rettungshubschrauber „Christoph 42“ der zur Einsatzstelle gebracht worden. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen hat sehr gut funktioniert.

http://www.feuerwehr-altenholz.de/

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