Oö: Atemschutzleistungsprüfung 2014 des Bezirkes Ried im Innkreis
Bezirk Ried im Innkreis (Oö): Zum 12. Mal fand seit Einführung im Bezirk Ried die Atemschutzleistungsprüfung statt. Diese sehr anspruchsvolle Prüfung ging am Freitag, 14. und Samstag, 15. Februar 2014 in Engersdorf über die Bühne.

Das Ziel dieser Leistungsprüfung ist die Erhaltung und Steigerung des guten Ausbildungsstandes der Atemschutzgeräteträger.
Hierbei ist nicht nur Schnelligkeit das Wichtigste, sondern es betrifft vor allem die richtige Anwendung und flinkes Handeln.
Mit diesem Abzeichen wurde ein sehr wichtiger Motivationsstein gelegt, sich speziell diesem wichtigen Thema zu widmen. Für die Durchführung der Leistungsprüfung war BI Maileitner Hannes sowie sein Bewerterstab vom Bezirksfeuerwehrkommando zuständig. BI Maileitner Hannes hob die sehr gute Vorbereitung der jeweiligen Trupps besonders hervor und war auf die hervorragenden Leistungen der Kameraden sehr stolz und äußerst zufrieden.
28 Atemschutztrupps traten an in den Leistungsstufen:
16 Trupps in Bronze,
6 Trupps in Silber und
6 Trupps in Gold an
23 davon meisterten diese Leistungsprüfung, das zeigt das hier nur wirklich gut vorbereitete und am Schluss schweißgebadete Atemschutzträger die begehrten Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold erhalten. Bemerkenswert ist, dass dieses Jahr zwei junge Frauen – eine in Bronze und eine in Gold – antraten.
Die Atemschutzleistungsprüfung ist ein Leistungsabzeichen, welches jeder Feuerwehrmann hart erarbeitet und verdient trägt. Am Ende der Leistungsprüfungen konnten BFK Fritz Prenninger- und Prüfungsleiter Maileitner Johannes 69 Kameraden die positiv abgelegten Leistungsabzeichen überreichen.

Die Atemschutzträger mussten ihr Können an vier Stationen unter Beweis stellen:
• Station 1: Geräteaufnehmen: Vorbereitung der Geräte, Einsatzkurzprüfung und richtiges Aufnehmen der Schutzausrüstung (inkl. der Schutzjacke) und des Atemschutzgerätes
• Station 2: Praktische Einsatzübung: Einsatzmäßige Belastung unter Atemschutz, Eigenkontrolle, gemeinsamer und richtiger Vor- und Rückmarsch, Rückmeldung, ordnungsmäßiges Ablegen der Geräte
• Station 3: Pflege und Wartung des Atemschutzgerätes: Wechseln der Atemschutzflasche(n), Durchführen der Hochdruckdichtprüfung,
Erklärungen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft des Atemschutzgerätes mit Lungenautomat, Atemschutzmaske und der Prüfung derselben, tatsächliche Luftverbrauchsberechnung
• Station 4: Schriftliche Prüfung: Aus dem vorliegenden Fragenkatalog hat jeder Bewerber eingenständig 30 Fragen zu beantworten.
Bezirksfeuerwehrkommandant Fritz Prenninger bedankt sich bei allen Teilnehmern für die ausgezeichnet erbrachten Leistungen und wünschte den Atemschutzträgern für die Zukunft, dass ihre Einsätze unfallfrei sowie unverletzt bewältigt werden können. Weiters bedankte sich Herr Prenninger sehr herzlich beim Bewerterstab für die vorbildliche und reibungslose Durchführung des Bewerbes.
