Stmk: Zu heiß gekocht: Rauchgasvergiftung bei Brand in Graz

Graz (Stmk): Die Grazer Berufsfeuerwehr wurde um 13.26 Uhr des 6. März 2014 zu einem Zimmerbrand in die Arndtgasse alarmiert. In einer Wohnung im zweiten Stock eines Mehrparteienhauses ist es im Bereich der Küche – durch ein angebranntes Kochgut – …

… zu einem Brand gekommen. Ein Nachbar bemerkte den Brandgeruch und verständigte die Berufsfeuerwehr.
Die Eingangstüre zur Brandwohnung musste gewaltsam geöffnet werden. Der Eigentümer der Wohnung – eine männliche Person – erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) erstversorgt.
Mittels Strahlrohr wurde unter schwerem Atemschutz im Innenangriff vorgegangen und der Brand konnte rasch bekämpft werden. Die Wohnung war stark verraucht und wurde mittels Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht. Nachlöscharbeiten wurden seitens der Berufsfeuerwehr vorgenommen.
Die Berufsfeuerwehr Graz stand unter der Einsatzleitung von Branddirektor-Stellvertreter Johann Kirnich mit 4 Fahrzeugen und 21 Mann im Einsatz. Neben der Berufsfeuerwehr Graz stand auch das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) und die Polizei im Einsatz. Der entstandene Schaden wird auf ca. € 20.000 geschätzt.
Einsatzleiter Branddirektor-Stellvertreter Johann Kirnich: „Leider war bei diesem Brandeinsatz in der betroffenen Wohnung kein Heimrauchmelder vorhanden, dieser hätte das Feuer schneller gemeldet!“
