Oö: Ausbildungstag „Verkehrsunfall“ auf Abschnittsebene (Schärding)
Abschnitt Schärding (Oö): „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“, ist oft Alarmstichwort für die Feuerwehren und dann zählt jede Minute. Um auf diese Einsätze noch besser vorbereitet zu sein, veranstaltete das Abschnitts-Feuerwehrkommando Schärding einen Ausbildungstag, …
… zu dem 25 Feuerwehren mit mehr als 120 Personen gekommen waren. Optimale Rahmenbedingungen bot die Firma Auto Part, welche das gesamte Areal kostenlos zur Verfügung stellte. Die 7 Unfallfahrzeuge wurden von der Fa. Hötzendorfer bereitgestellt und die Fa. Low Motion unterstützte den Transport.
So konnten Theorie, Praxis und Versorgung zeitsparend in einem Gebäude durchgeführt werden. Der Ausbildungstag war sowohl für Feuerwehren mit einem hydraulischen Rettungsgerät (Bergeschere, Rettungsspreizer) ausgelegt, als auch für jene, welche über diese Mittel nicht verfügen, aber im Einsatzfall wichtige Erstmaßnahmen setzen können. In der Theorie wurden neben den allgemeinen Grundsätzen auch die neuen Fahrzeugtechnologien behandelt.
Speziell wurde eben auch auf Tätigkeiten hingewiesen, welche Feuerwehren ohne hydraulisches Rettungsgerät durchführen können. Interessant war auch der Vortrag von Andreas Ortmaier, welcher als Notfallsanitäter am Rettungshubschrauber Christophorus Europa 3 sehr praxisnahe die Zusammenarbeit von Rotem Kreuz und Feuerwehr präsentierte.
Am Nachmittag wurde in drei Praxisstationen das in der Theorie vermittelte Wissen umgesetzt. Absicherung der Unfallstelle, Fahrzeugstabilisierung, Glas- und Batteriemanagement, Airbagscanning, Schnitttechniken und natürlich auch die eigentliche patientengerechte Personenrettung wurden geübt. Eine Station beschäftigte sich auch mit anderen Einsatzgeräten als Alternative zum hydraulischen Rettungsgerät. Besonders anschaulich war die Live-Auslösung eines Airbags. Mehr als 15 Ausbilder waren anwesend, um das Wissen praxisnahe und in kleinen Gruppen zu vermitteln, sodass auch wirklich jeder Teilnehmer selbst Hand anlegen konnte.

„Es freut mich, dass sich die Feuerwehren für das Thema so interessieren und hoffe, dass die Teilnehmer nun in den Feuerwehren als Multiplikatoren wirken und das erlernte Wissen verbreiten“, freut sich Abschnitts-Feuerwehrkommandant Michael Hutterer. Ein Dank gilt allen, die als Unterstützer und Ausbilder zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und natürlich der FF St. Florian, welche neben der Versorgung zahlreiche weitere Aufgaben zu meistern hatte.
