Deutschland: Knapp 30 Personen bei ausgedehntem Kellerbrand evakuiert
Düsseldorf (Deutschland): In einem Keller, der sich unter drei Wohnhäusern erstreckt, brannten am späten Abend des 30. März 2014 in Düsseldorf mehrere Kellerverschläge. Knapp 30 Personen wurden durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht.
Ein Kleinkind ist vorsorglich in Begleitung seiner Familie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren worden. Der Sachschaden wird auf mindestens 50.000 € geschätzt.
Die Feuerwehrleitstelle erhielt um kurz vor 23.00 Uhr eine telefonische Alarmierung eines Anwohners, der Rauch im Treppenraum des Wohnhauses meldete. Daraufhin entsandte die Leitstelle umgehend den zuständigen Löschzug Hüttenstraße. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, drang bereits dichter Brandrauch aus den einzelnen Kellerschächten. Der Keller erstreckt sich unter drei Wohnhäusern. Schnell war daher klar, dass ein weiterer Löschzug und Sonderfahrzeuge nötig waren. Sofort wurde der Löschzug Behrenstraße aus Flingern, sowie Sonderfahrzeuge aus dem gesamten Stadtgebiet nachalarmiert und waren nur wenige Minuten später am Ort des Geschehens.
Zunächst galt es die Bewohner in Sicherheit zu bringen. Was sowohl über zwei Drehleitern als auch über die jeweiligen Treppenräume (die Bewohner wurden von Feuerwehrmännern geführt und waren durch sog. Fluchthauben vor dem Brandrauch geschützt) erfolgte. Parallel dazu veranlasste der Einsatzleiter die Brandbekämpfung. Diese wurde von zwei Kellerzugängen aus mit insgesamt fünf Trupps vorgenommen.
Es wurden insgesamt 29 Personen in Sicherheit gebracht und rettungsdienstlich betreut. Dazu erwies sich der neue Großraumkrankentransportwagen der Feuerwehr Düsseldorf als hilfreiches Instrument. Ein Kleinkind ist vorsorglich zur weiteren Untersuchung in Begleitung seiner Familie in ein Krankenhaus mit einem Rettungswagen gefahren worden.
Der Brandherd befand sich in Mieterkellern und erstreckte sich auf ca. 7 m². Unglücklicherweise drang der Brandrauch vom Keller nicht nur über die jeweiligen Kellerzugänge in die Flure der Wohnhäuser, sondern auch über die Badezimmerlüftungen in die einzelnen Wohnungen. Dadurch wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen nötig. Die Lüftungsmaßnahmen wurden mit Hilfe mehrerer Hochleistungslüfter durchgeführt. Nachdem der Brand gelöscht war und es keine weitere Rauchentwicklung gab, wurden die einzelnen Bewohner von Feuerwehrmännern wieder in ihre Wohnungen geführt. Dabei wurden sämtliche Wohnungen auf weitere Gefahren hin kontrolliert.
Den Sachschaden beziffert der Einsatzleiter auf mindestens 50.000 €. Neben den zwei Löschzügen waren der Führungsdienst, der Großraumkrankentransportwagen, Sonderfahrzeugen der Feuerwehr, der Rettungsdienst mit fünf Fahrzeugen, die Polizei mit mehreren Einsatzkräften und die Stadtwerke mit einem Spezialfahrzeug am Einsatz beteiligt.
