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Stmk: „Heißübung“ in ehemaligen Brandobjekt in Kapfenberg-Redfeld

Kapfenberg (Stmk): Am Montag, den 7. April 2014, hatte die Feuerwehr der Stadt Kapfenberg wieder die Gelegenheit, in einem Abbruchhaus eine Heißübung durchzuführen. Bei einer Heißübung können …

… die Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen (Hitze, Flammen, Rauch etc.) üben.

Übungsschauplatz war das ehemalige Ledigenheim in der Steinerhofallee im Ortsteil Redfeld, welches den Kapfenberger Feuerwehren noch aus dem letzten Jahr sehr bekannt ist. Der rechte Flügel brannte im April 2013 fast vollkommen aus. Zwei Frauen konnten nur unter schwierigsten Bedingungen noch knapp vor dem Feuertod gerettet werden. 30 Personen mussten damals evakuiert werden.

Es wurden drei Bränden in drei verschiedenen Wohnungen nacheinander gelegt und vorschriftsmäßig bekämpft. Wie immer, wenn so ein Objekt zur Verfügung steht, wurde eine Feuerwehr eingeladen, welche nicht bzw. nur sehr selten die Möglichkeit findet, unter derart realistischen Bedingungen zu üben.

2014 wurde die FF St. Katharein an der Laming eingeladen. Für die FF St. Katharein war es eine super Gelegenheit, ihre nagelneue Wärmebildkamera auf Herz und Nieren zu testen. Weiters nahm auch die BTF Böhler Edelstahl mit einen AS-Trupp und dem ASF an der Übung teil.

Für die gesamte Organisation sowie für die Durchführung der Übungen zeichneten sich HLM Andreas ERNST und LM Robert REINMÜLLER verantwortlich. Dank der lobenswerten Disziplin aller Teilnehmer konnten alle gestellten Aufgaben perfekt und unfallfrei gelöst werden.

Erfreulich war auch, dass sich der Landessonderbeauftragte für gefährliche Stoffe im LFV Steiermark ABI d.F. Werner Seidl mit einem Pressluftatmer unter die jungen wilden Kämpfer mischte und so einiges an Erfahrung und Tipps einfließen lassen konnte.

Insgesamt nahmen 54 Kameradinnen und Kameraden mit 10 Fahrzeugen an der Übung teil. Die Mannschaft des ASF Böhler rund um OBI Johann KULMER sorgte für die Betreibung des Atemschutzsammelplatzes und die Füllung der Pressluftflaschen. Das Rote Kreuz – Ortsstelle Kapfenberg – war vorsorglich für die Sicherheit der Teilnehmer vor Ort.

Fotos: EBR VESTL und ABI d.F. SEIDL

Freiw. Feuerwehr der Stadt Kapfenberg

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