Medien / Fotografen

USA: Überreste von 9/11-Opfern in New Yorker Museum überführt

New York (USA): Tausende Überreste nicht identifizierter Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 sind per 10. Mai 2014 in New York ins Museum gebracht worden. Rund 15 Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Hafenbehörde überführten …

… die in US-Flaggen gehüllten Metallsärge von der Gerichtsmedizin in das neue Museum zum Gedenken an 9/11.

Es befindet sich auf „Ground Zero“ im Süden Manhattans, wo das bei den Anschlägen zerstörte World Trade Center gestanden hatte. Eine Gedenkfeier gab es nicht. Nur Angehörige der Opfer konnten an der schlichten Zeremonie teilnehmen.

Fast 8.000 unidentifizierbare Teile: Nach den Anschlägen wurden insgesamt fast 22.000 winzige Überreste der Opfer aus den Trümmern der Zwillingstürme geborgen. 7.930 Leichenteile konnten jedoch keiner der DNA-Proben zugeordnet werden, die Angehörige den Behörden gegeben hatten. Zahlreiche Hinterbliebene sprachen sich allerdings gegen eine Aufbewahrung der Leichenteile im Museum aus. Die Angehörigen fordern dort zumindest einen „gesonderten Ort“.

Das neue Museum befindet sich inmitten der Gedenkstätte auf „Ground Zero“. Die Ausstellungsräume befinden sich auf einer Fläche von mehr als 10.000 Quadratmetern auf sieben Etagen unter der Erde. Am 21. Mai soll das Museum für Besucher geöffnet werden.

2.753 Tote in New York: Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida hatten am 11. September 2001 zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers gelenkt und diese zum Einsturz gebracht. Ein weiteres Flugzeug rammte das Pentagon in Washington, während ein viertes in Pennsylvania auf einem Feld abstürzte. Bei den Anschlägen starben fast 3.000 Menschen, davon 2.753 in New York. 1.115 von ihnen konnten bisher nicht identifiziert werden.

ORF News

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert