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D: Unwetter fordert Feuerwehr -> Mehr als 2.000 Einsatzstellen

Düsseldorf (D): 10. Juni 2014 – Die Feuerwehr Düsseldorf ist weiterhin mit allen verfügbaren Einsatzkräften und Hilfe von den Hilfsorganisationen aus Düsseldorf, dem THW und anderen Feuerwehreinheiten auch aus anderen Bereichen Nordrhein-Westfalens im Einsatz.

Auch in weiten Teilen des Landes und in Düsseldorf gibt es ein erhebliches Einsatzaufkommen. Es ist nach wie vor in Düsseldorf noch nicht möglich, alle Einsätze sofort abzuarbeiten. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten im Stadtgebiet werden voraussichtlich bis Donnerstag andauern.

Die Feuerwehr Düsseldorf warnt erneut vor noch nicht gesicherten Gefahrenstellen im gesamten Stadtgebiet. Es können sich zum Beispiel auf Dächern und in Bäumen immer noch lose Bauteile oder Äste befinden, die jederzeit herabfallen können – insbesondere wenn der Wind wieder auffrischen sollte. Die Bürger sollen sich möglichst in sicheren Bereichen aufhalten und auf keinen Fall unter Bäumen spazieren gehen. Die Einsatzleitung bittet alle Bürgerinnen und Bürger den Weisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten und abgesperrte Bereiche nicht zu betreten!

Der rückwärtige Führungsstab, die sogenannte Feuerwehreinsatzleitung, lenkt die mittlerweile auf über 2.050 angewachsenen Hilfeanforderungen nach Prioritäten und prüft, ob beispielsweise Menschen dabei gefährdet werden. Im gesamten Stadtgebiet zeichnen sich die Auswirkungen der Aufräumarbeiten ab. Etwa die Hälfte der gemeldeten Schäden sind bearbeitet worden. Dennoch laufen immer noch Schadensmeldungen zu umgestürzten Bäumen oder herab fallenden Ästen, losen Dachteilen oder anderen Bauelementen und ähnliches ein. Zu den zurzeit 800 eingesetzten Einsatzkräften – mit Polizei, kommen weitere 450 Mitarbeiter von der Stadt und der AWISTA, die bei der Bewältigung der Unwetterschäden helfen.

Die Feuerwehr Düsseldorf wurde gestern schon gleich zu Beginn durch Feuerwehrkräfte aus dem Umland, dem Technischen Hilfswerk sowie den Düsseldorfern Hilfsorganisationen unterstützt. Dienstfreie Kräfte der Berufsfeuerwehr erreichten noch während des ersten Gewitters ihre Stammwachen, um gleich für die Menschen Hilfe leisten zu können. Auch die zehn Löschgruppen von der Freiwilligen Feuerwehr sind seit vielen Stunden in den gesamten Stadtbezirken eingesetzt. Teilweise fand aber auch schon ein Austausch der erschöpften Einsatzkräfte statt. Auf den großen Zugfeuerwachen Hüttenstraße, Münsterstraße und Werstener Feld sowie in der ESPRIT arena richteten die Helfer Verpflegungspunkte für alle Einsatzkräfte ein.

Eine weitere Einsatzkraft vom THW – somit haben sich bereits drei Helfer verletzt, hat sich bei den Bergungs- und Aufräumarbeiten eine Verletzung zugezogen. Aktuell muss ein schwerer Baum der gegen eine Hauswand fiel mit externer Unterstützung am Rather Broich mit einem 95-Tonnen-Autokran beiseite geräumt werden. Rund 60 Gaslaternen knickten durch umstürzende Bäume um und mussten abgedichtet werden. Über 100 automatische Brandmeldeanlagen liefen fast zeitgleich zu den anderen Schadenmeldungen ein. Weitere Verletzte gibt es bislang keine.

Überblick der fünf gebildeten Einsatzabschnitte:
1. Ost (Flingern und östlich davon, Gerresheim, Unterbach und Hubbelrath)
2. Mitte (Stadtmitte, Bilk, Flehe, Volmerswerth)
3. West (Lörick, Oberkassel, Niederkassel, Heerdt)
4. Nord (Düsseltal, Rath, Derendorf, Pempelfort und nördlich davon)
5. Süd (Himmelgeist, Benrath, Wersten und südlich davon)

http://www.feuerwehr-duesseldorf.de/

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