Brand

Deutschland: Brand in unterirdischer Stadtbahnhaltestelle

Stuttgart (D): Die Betriebsleitstelle der SSB informierte die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst (ILS) am Vormittag des 28. Juni 2014 über die Auslösung eines automatischen Rauchmelders in der unterirdischen Stadtbahnhaltestelle „Marienplatz“.

Die ILS alarmierte daraufhin gemäß des Einsatzplanes zunächst die beiden Löschzüge der Feuerwache 1 (Süd) und 2 (West) sowie Sonderfahrzeuge und den Rettungsdienst. Noch während die Einsatzkräfte auf der Anfahrt waren, meldete die Besatzung eines Streifenwagens eine starke Verrauchung in einem Zwischengeschoss oberhalb der Bahnsteigebene. Aufgrund dieser Lagemeldung wurden umgehend weitere Kräfte alarmiert, darunter auch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr. Umgehend wurden mehrere Trupps unter Atemschutz und mit einem Löschrohr zum Absuchen der verrauchten Haltestelle nach Personen und zur Erkundung der Brandstelle entsandt. Hierbei wurde festgestellt, dass sich keine Personen im verrauchten Bereich aufhielten. Die weitere Erkundung der Trupps unter Atemschutz ergab, dass es sich um einen brennenden Schaltschrank in der Zwischenebene der Haltestelle handelt. Um eine effektive und umfangreiche Brandbekämpfung zu ermöglichen, mussten die Schaltschränke spannungsfrei geschaltet werden. Der Brand wurde mit CO2- Löschern und einem Löschrohr abgelöscht. Ergänzend hierzu wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen in der gesamten Haltestelle durchgeführt. Zur Sicherstellung, dass sich der Rauch nicht über Tunnelröhren auf die benachbarten Haltestellen ausgebreitet hat, wurden diese zusätzlich durch Kräfte der Feuerwehr kontrolliert und besetzt. Nach dem vollständigen Ablöschen des Brandes und nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen wurde die Haltestelle freigemessen und dem Betreiber übergeben.

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