Deutschland: Rettungswagen stößt mit Pkw auf Fahrt zum Notfall zusammen
Düsseldorf (Deutschland): Auf der Fahrt in das Universitätsklinikum mit einem Patienten stieß am Nachmittag des 9. Juli 2014 ein Rettungswagen mit einem Kraftfahrzeug im Kreuzungsbereich Südring/Aachener Straße zusammen. Der Rettungswagen fuhr als die Ampel rot anzeigte …
… in den Kreuzungsbereich – Blaulicht und Martinshorn waren eingeschaltet. Zwei Verletzte und ein Sachschaden von rund 30.000 Euro sind das Ergebnis.
Ein chirurgischer Notfall hatte sich an der Haltstelle Volmerswerther Straße ereignet. Auf dem Weg mit dem Patienten ins Krankenhaus stieß der Notfallwagen im Kreuzungsbereich mit einem PKW zusammen. Der Fahrer (21) und ein Rettungsassistent (26) verletzten sich dabei. Keine weiteren Verletzungen erlitt der Patient, der auf dem Transport in die Uni-Klinik war.
Der Rettungswagen, der mit Mitarbeitern des Maltesers Hilfsdienstes besetzt war, befuhr die Aachener Straße. In Höhe des Südrings hatte sich an der dortigen Ampel ein Rückstau gebildet. Um den Stau passieren zu können, wechselte der 26-Jährige auf die Gegenfahrspur und fuhr bei Rotlicht zeigender Ampel in den Kreuzungsbereich ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw.
Unmittelbar wurden weitere Rettungskräfte zum Unfallort entsendet. Die Pkw-Fahrerin wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Auch der eigentliche Patient konnte zügig weiter und ohne weitere Folgen in die Klinik gebracht werden. Ein Löschfahrzeug sicherte die Unfallsstelle und nahm geringe Mengen an Betriebsflüssigkeit auf. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei und der Aufräumarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Nächtlicher Zimmerbrand: Ein Feuer in einer Dachgeschosswohnung, das vermutlich durch einen Defekt im Sicherungskasten ausgelöst wurde, rief die Feuerwehr um 01.25 Uhr des 10. Juli 2014 auf die Bilker Allee. Es hielt sich zu diesem Zeitpunkt niemand in der Wohnung auf – auch die übrigen Bewohner blieben allesamt unverletzt. Der Brand war innerhalb einer Stunde gelöscht.
Erst als der Brandrauch aus der Wohnung in den Hausflur drang, bemerkten die Bewohner das Feuer. Die Besatzung eines Rettungswagens war gemeinsam mit der Polizei als erstes an der Einsatzstelle. Sie weckten die übrigen Hausbewohner und führten sie auf die Straße. In die Brandwohnung selbst konnten sie nicht vordringen, da durch die Wohnungstüre große Flammen zu beobachten waren. Der Löschzug der Hüttenstraße rückte zwei Minuten später an. Ein Angriffstrupp eilte ins fünfte Obergeschoss und gleichzeitig setze der Unterstützungstrupp einen Hochleistungslüfter vor die Hauseingangstüre, damit beim öffnen der Türe nicht noch weiter der Rauch in den Hausflur strömen konnte. Zunächst durchsuchten die Retter die Wohnung. Schnell stand fest, dass keiner zuhause war. Das Feuer im Flur der Wohnung war rasch gelöscht.
Die weiteren Wohnungen waren durch die schnelle und umsichtige Arbeit der Feuerwehrleute nicht in Mitleidenschaft geraten. Somit konnten die Bewohner nach gut einer Stunde wieder zurückkehren ins Haus. Der Einsatzleiter bestellte die Kriminalpolizei, die nun die endgültige Brandursache feststellt. Er schätzt den Sachschaden auf rund 15.000 Euro.
