Brand

D: Rauchentwicklujng aus Dach – Aufwendige Suche nach dem Brandherd

Stuttgart (D): Am 22. Juli 2014 um 13.47 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Stuttgart die Berufsfeuerwehr Stuttgart zu einer Rauchentwicklung aus einem Dach in der Kremser Straße im Stadtteil Feuerbach.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die gesamte Kremser Straße im Bereich zwischen Stuttgarter Straße und Bahnhof Feuerbach massiv verqualmt. Die Rauchentwicklung kam aus dem Dach stillgelegter Fabrikhallen auf einem angrenzenden großflächigen Firmengelände. Da die Zugangssituation sehr schwierig war, wurde schon sehr frühzeitig auf 3. Alarm erhöht, um ausreichend Einsatzkräfte vor Ort zu haben.

Nachdem die Feuerwehr sich gewaltsam Zugang zum Gelände verschafft hatte, begann über zwei Angriffswege die Brandbekämpfung. Innerhalb der verschiedenen aneinandergebauten Fabrikhallen war aufgrund der extremen Rauchentwicklung die Suche nach der Brandstelle sehr zeitaufwendig.

Parallel versuchten die Einsatzkräfte die Hallen zu Entlüften um die Brandbekämpfung zu erleichtern. Hierzu wurden verschiedene Großlüfter, unter anderem auf selbstfahrenden Kettenfahrgestellen, eingesetzt.

In der Kremser Straße räumte bzw. durchsuchte die Feuerwehr mit Polizeikräften die angrenzenden, der massiven Rauchentwicklung unmittelbar ausgesetzten Gebäude. Im Bereich der über Feuerbach ziehenden Rauchwolke erfolgte eine Messfahrt mit einem Messfahrzeug. Hierbei wurden keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffkonzentrationen gemessen. Ebenso wurden die Lüftungsmaßnahmen im Gebäude durch das Öffnen von Rauchabzugsöffnungen und Fenster unterstützt.

Nachdem das Feuer gelöscht werden konnte, erfolgten noch umfangreiche Belüftungs-maßnahmen, um den gesamten Gebäudekomplex rauchfrei zu bekommen.

Kräfte Berufsfeuerwehr:
Löschzüge der Feuerwachen 2,3 und 4 sowie Sonderfahrzeuge aller 5 Feuerwachen mit insg. 63 Einsatzkräften, zusätzliche Unterstützung durch die Werkfeuerwehr der Fa. Bosch mit 3 Einsatzkräften.

Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Kräfte der Abteilungen Degerloch, Hedelfingen, Heumaden, Rotenberg mit insg. 24 Einsatzkräften

Kräfte Rettungsdienst:
Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Leitender Notarzt, zwei Rettungswagen, eine Schnelleinsatzgruppe mit insg. 18 Einsatzkräften

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