Technisch

Deutschland: Auto schleuderte in Trittau in Eisdiele

Trittau (Deutschland): Mehr als 80 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren am Donnerstagabend, 24. Juli 2014, nach einem schweren Verkehrsunfall in der Poststraße in Trittau (Stormarn) im Einsatz.

Offenbar beim Versuch einem Linksabbieger auszuweichen, der auf einen Parkplatz fahren wollte, war ein Auto in den Wintergarten einer Eisdiele geschleudert. Gegen 20.30 Uhr hatte Die Einsatzmeldung „PKW in Eisdiele gefahren. Mehrere Verletzte“, die Feuerwehr in Trittau erreicht. Da zahlreiche Augenzeugen die Notrufnummer gewählt und von mindestens vier verletzten Personen berichtet hatten, wurden in rascher Abfolge weitere Rettungskräfte nachalarmiert. So folgten der Feuerwehr Trittau fünf Rettungs- und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL RD) sowie der Leitende Notarzt (LNA). Zur Unterstützung bei der Koordinierung der Rettungsmaßnahmen wurde auch ein Führungskraftwagen (FüKAW) der Technischen Einsatzleitung (TEL) des Kreises Stormarn an den Unglücksort beordert.


„Am Einsatzort mussten wir zunächst das verunglückte Fahrzeug sichern und mit Keilhölzern stabilisieren, bevor wir eine zwischen Bistro-Tisch und Fahrzeug leicht eingeklemmte Frau retten konnten“, sagte Einsatzleiter Fabian Woggan von der Feuerwehr Trittau. Hierzu wurde hydraulisches Rettungsgerät vorgenommen. Die schwangere Frau, die zum Zeitpunkt des Unfalls zusammen mit einer befreundeten Familie am einzig besetzten Tisch der Eisdiele saß, wurde aus ihrer misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Sie hatte nur leichte Verletzungen erlitten und wurde in das Krankenhaus Reinbek eingeliefert.


Ein Ehepaar mit einem dreijährigen Sohn konnte sich nach dem Aufprall des Renault-Kangoo auf den Wintergarten aus eigener Kraft aus dem Trümmerfeld retten. Alle drei wurden jedoch durch umherfliegende Einrichtungsgegenstände, Trümmerteile und Glassplitter verletzt. Sie wurden mit Rettungswagen in das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) nach Lübeck gebracht. Alle vier Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Wintergarten der Eisdiele aufhielten, zogen sich “ leichte bis mittelschwere Verletzungen“ zu. „Lebensgefahr bestehe bei niemanden“, sagte der Leitende Notarzt vor Ort. Die beiden am Unfall beteiligten, 19 und 43jährigen Autofahrer blieben unverletzt. Die Rettungs-, Bergungs- und Aufräumungsarbeiten am Unfallort dauerten bis 22.45 Uhr an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert