D: Aufwendige Rettungsaktion bei Unfall mit vier Fahrzeugen
Düsseldorf (D): Am Nachmittag des 12. August 2014 wurde die Berufsfeuerwehr Düsseldorf zu einem schweren Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen in die Johannstraße alarmiert.
Um 13.56 Uhr wurde der Feuerwehrleitstelle ein Verkehrsunfall zwischen mehreren Fahrzeugen auf der Johannstraße, kurz vor der Kreuzung Ulmenstraße/Heinrich-Ehrhardt-Straße, gemeldet. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung den zuständigen Löschzug der Feuerwache Münsterstraße, den Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen, einem Notarzt und einem Rettungshubschrauber, sowie mehrere Sonderfahrzeuge der Feuerwache Umweltschutz und technische Dienste.
Den erst eintreffenden Kräften bot sich folgendes Bild: Im Bereich einer Baustellenausfahrt kam es zum Zusammenstoß eines Sattelzuges mit einem Baustellenfahrzeug. Bei diesem Zusammenstoß wurden zwei Pkw zwischen den Lkw eingequetscht. Die beiden ca. 55 Jahre alten Lkw-Fahrer und der 34-jährige Pkw-Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und konnten sich selbst aus ihren Fahrzeugen befreien und wurden vom Rettungsdienst betreut. Der Pkw Fahrer wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gefahren. Eine 47-Jährige Pkw-Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug zwischen den Lkw so stark eingeklemmt, daß sie in einer aufwendigen Rettungsaktion befreit werden mußte.
Um an die eingeklemmte Frau zu gelangen, mußten die Lkw und der Pkw aufwendig stabilisiert werden. Parallel dazu wurde ein erster Zugang zur Verunfallten geschaffen, so daß der Notarzt erste lebenserhaltende Maßnahmen an der Frau durchführen konnte. Die Zugmaschine des Sattelzuges mußte mit Hilfe des Feuerwehrkrans angehoben und zur Seite geschwenkt werden, erst dann konnten die Retter mit hydraulischem Rettungsgerät die Frau aus dem total zerstörten Pkw-Wrack befreien. Während der gesamten Rettung wurde der Zustand der Frau von einem Notarzt überwacht, nach der Befreiung wurde die Frau mit schwersten Verletzungen vom Rettungshubschrauber in eine Duisburger Klinik geflogen.
Ausgelaufene Kraft- und Betriebsstoffe wurden in Behältern aufgefangen und im Auftrag des Umweltamtes entsorgt. Der Einsatz der Feuerwehr war nach ca. vier Stunden beendet.
