Deutschland: Schweißarbeiten führen zu Großeinsatz der Feuerwehr
Düsseldorf (D): Über die automatische Brandmeldeanlage wurde um 12.39 Uhr des 17. Oktober 2014 die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf über ein Brandereignis im U-Bahnhof an der Heinrich-Heine-Allee informiert.
Da ein Feuer in diesem Bereich ein hohes Gefahrenpotenzial birgt, hat sich der Disponent der Leitstelle entschieden die höchste Alarmstufe für ein Ereignis in der UBahn zu alarmieren. Zum Ereignisbahnhof auf der Heinrich-Heine-Allee wurden zwei Löschzüge, der Führungsdienst, Sonderfahrzeuge der Feuerwache Umweltschutz sowie der Rettungsdienst und ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Parallel hierzu wurde je ein Löschzug zu den benachbarten U-Bahnhöfen Steinstraße, Kaiserstraße und Hofgartenrampe entsandt, um diese auf eventuelle Verrauchung zu kontrollieren. Als die ersten Einsatzkräfte an der Heinrich-Heine-Allee eintrafen, fanden diese das ganz normale rege Treiben in der Ladenpassage vor. Sofort wurde die Brandmeldeanlage aufgesucht, um hier den Ort des Melders zu erfahren, der ausgelöst hatte. Weitere Einsatzkräfte wurden von Mitarbeitern der Rheinbahn zu einem Ladenlokal geführt, in dem Schweißarbeiten durchgeführt wurden. Tatsächlich befand sich der Rauchmelder, der die Feuerwehr alarmierte in diesem Laden. Nachdem die Ursache für die Auslösung bekannt war und keine Gefahr mehr bestand konnte der Einsatzleiter Entwarnung geben. Die rund 75 Feuerwehrleute konnten nach ca. 40 Minuten wieder auf ihre Feuerwachen zurückkehren. Ein aufgebrochenes Vorhängeschloss blieb der einzige Sachschaden.
