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Salzbug: Brand in Behindertenwohnheim

Salzburg: Eine aufregende Nacht gab es von Donnerstag auf Freitag, den 7. November 2014, für Bewohner und Mitarbeiter in einem Wohnheim für Behinderte in der Stadt Salzburg: Mehr als ein Dutzend Menschen mussten vor einem Feuer aus dem Haus flüchten.

Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Eine Betreuerin hatte per Notruf die Einsatzkräfte alarmiert. Zwei Notärzte und zwölf Sanitäter rasten daraufhin zum Wohnheim in der Diakonie im Stadtteil Gnigl. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr Gnigl hatten die Mitarbeiter die Jugendlichen bereits aus dem verrauchten ersten Stock ins Freie gebracht. Sie wären alleine nicht in der Lage gewesen, zu gehen oder sich im Haus zurechtzufinden.

„Betreuer haben schnell reagiert“
Auf Matratzen und in Decken gehüllt, wurden die jungen Leute auf einer Terasse beruhigt, schildert Rotkreuz-Einsatzleiter Michael Bankhammer. „Für uns war es ein recht wildes Bild, wenn da so viele Leute liegen. Aber es war Gott sei Dank falscher Alarm. Denn glücklicher Weise haben die Betreuer der behinderten Menschen so schnell reagiert und haben sie raus getragen.“ Erleichtert zeigte sich aus Feuerwehr-Einsatzleiter Stefan Jakolitsch. „Das Ganze ist relativ glimpflich ausgegangen.“ Nach den bisherigen Ermittlungen dürfte ein technischer Defekt an einer Stehlampe der Auslöser für den Brand gewesen sein. Das Feuer entzündete einen Vorhang vor einer Terrassentür. Im Zimmer war ein Brandmelder installiert.

ORF Salzburg

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