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Oö: Personenrettung aus einer Grube als Übungsszenario in Lambrechten

Lambrechten (Oö): Am 25. November 2014 luden die Atemschutzbeauftragten der FF Lambrechten ihre Kameraden zu einer kurzen Übung mit dem Einsatzstichwort „Personenrettung aus einer Grube“.

Eine neu erbaute Jauchegrube stellte das Übungsobjekt dar. Annahme war, dass der Bauer hineingestürzt ist. Die Aufgabe bestand darin, die „bewusstlose“ Person so schnell wie möglich mit den eigenen Mitteln aus der misslichen Lage in fast vier Metern Tiefe zu retten. Es galt umgehend die Beleuchtung aufzubauen, ein Zugang mittels Leiter zum Opfer einzurichten und mit schweren Atemschutz abzusteigen. Weiters musste dann in Absprache der AS-Träger und der Mannschaft im Freien eine Lösung gefunden werden. Während dem Opfer der Sitzgurt angelegt wurde, errichtet man oben ein Gestell zum leichteren Hochziehen mittels Rettungsleine und dem Sitzgurt. Ein kräftiger AS-Truppmann hängte sich dann das Gerät bauchseitig um, nahm das Opfer Huckepack und kletterte die Leiter wieder hoch. Gleichzeitig kletterte ein weiterer AS-Mann nach und schob zusätzlich von unten an. So konnte der Verletzte gut geführt und mit dem Sitzgurt und dem schiebenden Kameraden relativ leicht nach oben befördert werden. Da bei Gärgas oder ähnlichen Unfällen die Zeit ein wichtiges Detail ist, und die Höhenrettung der FF Ried eine Anfahrtszeit von ca. 13 min hat, wurde diese Übung als sehr wichtig von allen beteiligten empfunden. Mit gemeinsamer Stärke wurde die Übung erfolgreich beendet. Ein realistische Szenario, welches viel zu Nachdenken gab, hinsichtlich der verschiedenen möglichen Rettungsmethoden.

http://www.ff-lambrechten.at

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