Bayern: Münchner Linienbus steckt in Straßenbankett fest
München (Bayern): Am Vormittag des 17. Dezember 2014 geriet ein Linienbus in den Grünstreifen an der Tramhaltestelle Amalienburgstraße in München. Da das vorherrschende Wetter der letzten Tage diesen sehr aufgeweicht hatte, …
… blieb der Bus mit der Hinterachse im Bankett stecken. Aus eigenem Antrieb war es dem Fahrer nicht mehr möglich, den Bus heraus zu fahren. Die anrückenden Kräfte der Feuerwehr München sperrten zuerst eine Spur stadtauswärts für den Verkehr und sicherten ihn.


Mit Zahnstangenwinden und Lufthebern wurde der Bus angehoben und mit Holzbrettern und -bohlen unterbaut, damit er nicht mehr in die nasse Erde einsinken konnte. Dann zog ein Rüstwagen behutsam den Bus über die Holzfurt auf die Straße. Er konnte aus eigenem Antrieb in das Busdepot fahren. Für die Zeit der Bergung kam es zu geringen Behinderungen des Straßenverkehrs.
Zwei Schmorbrände:
Um 11.08 Uhr meldete die Brandmeldeanlage der Galerie am Lenbachhaus ein Feuer. Nach der vorbestimmten Ausrückeordnung fuhren die Einsatzkräfte der Feuerwehr München zu dem Objekt. Vor Ort fanden sie eine Verrauchung im Gebäude vor. Nach der ersten Erkundung konnte ein schmorendes Bauteil in einer Zwischendecke als Verursacher gefunden werden. Es wurde ausgebaut, der Bereich abgesucht und auf weitere Brandherde kontrolliert. Im Anschluss wurden Lüftungsmaßnahmen durchgeführt, um die Verrauchung zu beseitigen.
Gerade als der vorherige Einsatz abgeschlossen war, wurden die Einsatzkräfte an den Hauptbahnhof alarmiert. Hier gab es im Bereich der S-Bahn eine Rauchentwicklung. Beim Eintreffen der Feuerwehr fanden diese aber keine Verrauchung mehr vor. Die Erkundung durch die Kräfte der Feuerwehr ergab, dass sich in einem Lüftungsschacht glimmender Unrat befand. Dieser wurde abgelöscht und entfernt.
Der Schienenverkehr musste für die Maßnahmen der Feuerwehr nicht eingestellt werden.
