D: Kranführer aus 35 m Höhe abgeseilt

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Mitarbeiter eine Baufirma meldeten am 5. März 2020 einen medizinischen Notfall bei einem 52-jährigen Kranführer in 35 Metern Höhe. Der Notarzt führte eine medizinische Erstversorgung in der Kanzel durch. Anschließend konnte der erkrankte Bauarbeiter durch die Höhenretter der Feuerwehr abgeseilt werden und kam anschließend in ein Krankenhaus.

Über die Notrufnummer 112 meldeten Arbeiter am frühen Donnerstagnachmittag einen medizinischen Notfall in einem Steuerstand eines Baukrans in rund 35 Metern Höhe. Aufgrund der Schilderungen am Telefon entsandte der Leitstellendisponent sofort Rettungsdienst- und Feuerwehreinheiten mit den Höhenrettern zu der Baustelle nach Bilk. Als wenige Minuten später die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, befand sich der Kranführer in dem Bedienstand des Krans. Sofort machten sich der Notarzt und einen Notfallsanitäter der Feuerwehr auf den Weg zum erkrankten Kranführer und kletterten der dafür vorgesehenen Aufstiegsleiter nach oben.

Baucontainer mit zweiten Kran als Materialtransport

An einem zweiten Kran wurde zeitgleich ein Baucontainer befestigt und dann mit Unterstützung der Höhenretter das benötigte Rettungsdienstmaterial in luftige Höhe befördert. So konnte eine schnelle medizinische Versorgung bereits am Arbeitsplatz des 52-jährigen Kranführers erfolgen. Eine lebensgefährliche Erkrankung konnte vor Ort ausgeschlossen werden, sodass im Anschluss an die medizinische Versorgung in Abstimmung mit dem Notarzt ein patientengerechter Transport zum Boden erfolgen konnte.

Mann abgeseilt

Gesichert in einem Höhensicherungsgeschirr und begleitet durch einen Höhenretter der Feuerwehr, seilten die Spezialisten der Feuerwache Münsterstraße den Arbeiter behutsam ab. Unten übernahm die Besatzung eines Rettungswagens die weitere Versorgung des Erkrankten. Er kam in Anschluss an die Rettungsaktion zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Nach rund 90 Minuten konnten die 19 Einsatzkräfte der Feuerwachen Hüttenstraße, Münsterstraße und Behrenstraße zu ihren Standorten zurückkehren.

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