Bayern: 23-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Zusammenstoß mit Lastwagen

TEISENDORF / EICHHAM (BAYERN): Gegen 16 Uhr des 6. Mai 2020 hat sich auf der Staatsstraße 2103 zwischen Schönram und Teisendorf ein tragischer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein 23-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis ums Leben kam.

Ein 44-Jähriger aus dem Landkreis Traunstein war mit einem Lkw-Gespann in Richtung Teisendorf unterwegs und wollte dann bei Eichham nach links über die Gegenspur nach Weildorf abbiegen, wobei er den entgegenkommenden Biker übersah, der nicht mehr anhalten konnte und auf seiner Fahrspur in die rechte Seite des Laster prallte. Ersthelfer und Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz konnten den Verunfallten nicht mehr retten.

Die Leitstelle Traunstein schickte sofort die Freiwilligen Feuerwehren Weildorf und Teisendorf und das Rote Kreuz mit dem Teisendorfer Rettungswagen, dem Freilassinger Notarzt und dem Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ los. Ehrenamtliche Feuerwehrleute, Notfallsanitäter und Notarzt trafen nach nur wenigen Minuten am Unfallort ein, konnten den jungen Mann aber nicht mehr retten. Der Lkw-Fahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt, erlitten aber einen Schock.

24 Feuerwehrleute waren mit drei Fahrzeugen vor Ort, leisteten Erste Hilfe, sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, regelten den Verkehr und reinigten die Fahrbahn. Die Staatsanwaltschaft Traunstein ließ einen Gutachter an die Unfallstelle kommen, der zusammen mit den Beamten der Polizeiinspektion Freilassing die Details zum genauen Hergang dokumentierte und ermittelte. Die Beamten stellten das Motorrad und den Lkw-Zug sicher. Den Gesamtschaden schätzen sie auf rund 6.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge war die Straße für dreieinhalb Stunden gesperrt, wobei die Feuerwehr eine örtliche Umleitung einrichtete.

Zwei Krisenberaterinnen des BRK-Kriseninterventionsdienstes (KID) hatten die traurige Aufgabe, zusammen mit der Polizei die Todesnachricht an die betroffenen Angehörigen zu überbringen und sie anschließend in den schweren Stunden zu betreuen.

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