D: Feuerwehr rettet Bankangestellte aus Disconebel

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Aus ungeklärter Ursache löste am Nachmittag des 1. September 2020 eine Einbruchnebelanlage in einer Bankfiliale auf der Collenbachstraße in Pempelfort aus. Die Feuerwehr brachte Bankangestellte ins Freie. Verletzt wurde niemand.

Gegen 15.30 Uhr wurde die Feuerwache Münsterstraße zu einer unklaren Feuermeldung auf der Collenbachstraße gerufen. Eine Minute später traf der Löschzug schon ein und begann mit der Lageerkundung. Der Einsatzleiter konnte schnell Entwarnung geben. Im Vorraum mit den Geldautomaten der Bankfiliale hatte eine Einbruchmeldeanlage ausgelöst, die binnen Sekunden die Schalterhalle und Diensträume so stark unter Nebel setzte, dass der überraschte Filialleiter die Feuerwehr rief.

Diese sorgte nach dem Eintreffen dafür, dass orientierungslose Mitarbeiter in den Räumen alle sicher ins Freie gelangten. Da die Feuerwehrleute
darauf geschult sind, sich in verrauchten Räumen zu orientieren, waren drei Mitarbeiter aus den Büros schnell in Sicherheit gebracht. Alle blieben
unverletzt. Der Nebel behindert nur die Sicht und ist ungiftig beim Einatmen. Da das Erdgeschoss und erste Obergeschoss stark verqualmt waren, setzten die Floriansjünger einen Hochleistungslüfter ein, um den Disconebel ins Freie zu blasen.

Der Einsatz war für die 18 Einsatzkräfte nach 30 Minuten beendet und die Mitarbeiter konnten die Arbeit wieder aufnehmen. Während des Einsatzes kam es im einsetzenden Feierabendverkehr zu starken Verkehrsbehinderungen wegen rückstauender Straßenbahnen.

Feuerwehr Düsseldorf

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