Bgld: Rettungsfahrzeug bei Stoob mehrfach überschlagen & Pkw-Brand in Oberpullendorf

OBERPULLENDORF (BGLD): Am Sonntag, dem 25. Oktober 2020, heulten gegen 13:00 Uhr die Pager und Sirenen der Feuerwehr Oberpullendorf. Im Krankenhaus Oberpullendorf kam es zur Auslösung der Brandmeldeanlage.

Rasch rückten das KDOF und TLFA zum Einsatzort aus. Nach Erkundung durch den Einsatzleiter gemeinsam mit dem Atemschutztrupp, konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Die Anlage wurde zurückgestellt und die Mitglieder rückten in das Feuerwehrhaus ein.  

Pkw-Brand

Zwei Stunden später schrillten die Pager der Feuerwehrmitglieder erneut. Im Gemeindegebiet der Feuerwehr Großwarasdorf kam es zu einem Fahrzeugbrand auf der Bundesstraße Richtung Horitschon. Der Brand konnte durch die zuständige Feuerwehr rasch gelöscht werden. Das SRFA und der Abschleppanhänger wurden nachgefordert, da das Fahrzeug fahruntauglich war und eine Fahrspur blockierte.

Das SRFA, VFA und KDOF rückten zum Einsatz aus und bargen gemeinsam das Fahrzeug. Es wurde gesichert abgestellt und für weiter Ermittlungen der Polizei übergeben.  

Mehrfach-Überschlag eines Rettungsfahrzeuges

Am Nationalfeiertag wurde die Feuerwehr Oberpullendorf zum bislang letzten und schwersten Ereignis alarmiert. Auf der L229 zwischen Großwarasdorf und Oberpullendorf kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Ein Fahrzeug einer Rettungsorganisation geriet aus unbekannter Ursache in den angrenzenden Graben, überschlug sich mehrmals und blieb dort liegen.

Der Fahrer des Unfallfahrzeuges konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und setzte einen Notruf ab. Umgehend wurden der Notarzt, ein Rettungswagen, die Polizei und die Feuerwehr Stoob zum Einsatzort alarmiert. Der Fahrer wurde durch den Notarzt versorgt und mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Spital gebracht.

Die Feuerwehr Oberpullendorf wurde durch die Feuerwehr Stoob nachgefordert, da das Bergen des Fahrzeuges nicht möglich war. Die Mitglieder machten sich mit dem SRFA, RLFA, KDOF und Abschleppanhänger auf den Weg zum Einsatzort. Das Fahrzeug wurde mittels Kran des SRFA auf den Abschleppanhänger gehoben und die Trümmer des Rettungswagens mithilfe einer Pritsche der Gemeinde Stoob entfernt.

Das Unfallfahrzeug wurde zu einem gesicherten Abstellplatz verbracht und dort abgestellt.   Während den Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße für den Verkehr rund eine Stunde lang gesperrt werden.

Freiw. Feuerwehr Oberpullendorf

Meldung der Polizei

Am 26.10.2020 gegen 08:45 Uhr lenkte ein 22jähriger Rettungssanitäter einen Rettungswagen auf der L 229, von Oberpullendorf kommend in Fahrtrichtung Großwarasdorf. Auf Höhe des StrKm 1,5 querten plötzlich zwei Rehe die Fahrbahn. Im Zuge des Ausweichmanövers kam er mit dem Fahrzeug aufs Straßenbankett bzw. teils in den Straßengraben. Der Rettungswagen kam daraufhin ins Schleudern und dürfte sich in Folge dessen mehrmals überschlagen haben.

Der Rettungssanitäter, welcher sich alleine im Fahrzeug befand, erlitt vermutlich einen Handbruch sowie leichte Prellungen.Der Notarzt führte die Erstversorgung durch und der junge Mann wurde im Anschluß daran ins Krankenhaus verbracht.Die FF Oberpullendorf und Stoob (5 Fahrzeuge und 25 Mann) führten die Bergung des komplett zerstörten Rettungswagens sowie die Fahrbahnreinigung durch. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Oberpullendorf reparierten bzw. ersetzten die bei dem Unfall beschädigten Leitpflöcke (2 Stk.). Die L 229 war während der Unfallsaufnahme bzw. den Bergungsarbeiten zwischen 09:05 und 10:00 Uhr komplett gesperrt.

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