Oö: Angespannte Covid-Situation in Krankenhäusern und dzt. über 10.600 Infektionen

OBERÖSTERREICH: In Oberösterreich ist laut Angaben des Landes Oberösterreich vom Nachmittag des 6. November 2020 die Situation in den Krankenhäusern auf Grund der steigenden Anzahl der Covid-19-Patienten angespannt. Durch die Aktivierung der Krisenpläne und Erweiterung der Intensivkapazitäten werden die Oö.  Krankenanstalten gemeinsam die akuten Herausforderungen der kommenden Wochen bewältigen.

Die Konzentration gilt jetzt der Versorgung von akuten Krankheitsbildern, sei es Covid-19 oder anderen dringlich zu behandelnder Erkrankungen. Somit werden Planleistungen an allen Krankenanstalten ab sofort verschoben, die Betroffenen werden diesbezüglich direkt von den Spitälern persönlich informiert. Die Oö. Krankenanstalten ersuchen die Bevölkerung durch Einhaltung der von der Bundesregierung verordneten Maßnahmen mitzuhelfen, die Infektionszahlen rasch zu senken. Nur so kann die Überlastung der Krankenanstalten verhindert werden.

Seit dem Vortrag (5. November) gab es 1.532 Neuinfektionen in Oberösterreich (Fälle aktuell: 10.636 mit Stand 12:00 Uhr).

Anzahl Testungen in OÖ:

  • 05. November: 3.526
  • 04. November: 4.230
  • 03. November: 4.782
  • 02. November: 3.719
  • 01. November: 3.628 (zusätzlich 2.301 Tourismustestungen* sowie 123 „NoEMS“-Tests)

Von der Exekutive wurden 744 Lokale und Betriebe in Oberösterreich hinsichtlich Sperrstundeneinhaltung kontrolliert. Aus diesen Kontrollen resultierten keine Anzeigen.

Contact Tracing:

Das Land OÖ hat zur Unterstützung der Bezirksverwaltungsbehörden beim Contact-Tracing einen eigenen Contact-Tracing-MitarbeiterInnen-Pool eingerichtet, der im Moment 72 Personen umfasst. Ab der kommenden Woche wird dieser Pool auf bis zu 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit um mehr als das Doppelte aufgestockt. Die Aufstockung des Personals erfolgt sowohl über Landesbedienstete, das österreichische Bundesheer sowie auch externe Personen, die für das Contact-Tracing angestellt werden.

Oö. Landeskorrespondenz, 6. November 2020

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