D: Schwerer Lkw-Auffahrunfall bei Sottrum → ein Trucker getötet → schwierige Bergung

SOTTRUM (DEUTSCHLAND): Ein schwerer Auffahrunfall von drei beteiligten Lkw sorgte am Vormittag des 22. Dezember 2020 für einen langen Verkehrsstau auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Bremen. Die Rettungsdienste des Landkreises Rotenburg und die Feuerwehren der Samtgemeinde Sottrum wurden um 9:28 Uhr zur Einsatzstelle gerufen. Die Alarmierung besagte, dass drei Lkw verunfallt waren und mindestens eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt sei.

Ersteintreffende Kräfte konnten das bestätigen. Sie begannen sofort mit der Rettung der Person, Kräfte des Rettungsdienstes mußten allerdings feststellen, dass der eingeklemmte Fahrer seinen schweren Verletzungen bereits erlegen war. Weiterhin unfallbeteiligt war ein Container-Lkw, auf den der dritte Lkw aufgefahren war. An der Spitze der Unfallfahrzeuge befand sich eine Zugmaschine der Bundespolizei, die einen schweren aber leeren Bootsanhänger zog. Der Anhänger wurde bei dem Unfall komplett zerstört, der Container-Lkw wurde schwer beschädigt. Der Fahrer des Container-Lkw wurde leicht an der Schulter verletzt und in eine Klinik gefahren. Der zwischenzeitlich eingetroffene Rettungshubschrauber Chistoph Weser konnte die Einsatzstelle wieder verlassen.

Die Autobahn bot ein Schreckensbild aus Trümmerteilen und Betriebsstoffen der beteiligten Fahrzeuge. Die Bergungsarbeiten am Unfallopfer nahmen lange Zeit in Anspruch, die Feuerwehr musste quasi die gesamte Fahrzeugfront des Lkw entfernen. Für die Fahrzeuge im Stau zeichnete sich ein langer Aufenthalt ab. So entschlossen sich die Polizeibeamten, die Autobahn ab der Anschlussstelle Posthausen komplett zu sperren und die Pkw im Stau umzudrehen und so von der Autobahn abzuleiten.

Die Feuerwehren waren mit sieben Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften vor Ort, der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarztwagen und dem Rettungsheilkopter eingesetzt. Zur Unfallaufnahme und um die Umleitung des Verkehrs umsetzen zu können, waren die Autobahnpolizeistationen aus Sittensen und Langwedel mit zahlreichen Streifenwagenbesatzungen ausgerückt. Da die Fahrbahnoberfläche an der Unfallstelle weiträumig von Öl- und Dieselverunreinigungen gereinigt werden musste, wurde ein Spezialentsorger eingeschaltet. Auch die untere Wasserbehörde informierte sich über die Schäden vor Ort.

Die Autobahn konnte erst am Nachmittag wieder freigegeben werden. Über die Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehren keine Angaben gemacht werden.

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