D: Zweimal Rauchentwicklung im Rheinufertunnel in Düsseldorf

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Ein Autofahrer meldete am Mittwochmorgen, dem 10. Februar 2021, den Brand einer Lüftungsturbine im Rheinufertunnel. Trotzt umfangreicher Erkundung der Feuerwehr war wenige Minuten später nichts festzustellen und der Einsatz wurde beendet. 30 Minuten später erhielt die Feuerwehr erneut die Meldung über eine Rauchentwicklung.

Nun konnten in Zusammenarbeit mit einem Techniker zwei Lüftungsturbine als Auslöser für den zwischenzeitlichen Rauch ausfindig gemacht werden. Erst nach dem Trennen der Lüfter vom Stromnetz konnte ein Testlauf mit abschließender Kontrolle aller Lüfter im Tunnel erfolgen. Nach 90 Minuten war der Einsatz beendet.

Über den Notruf erhielt die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf die Meldung über einen Brand an einer Lüftungsturbine im Rheinufertunnel in der
Fahrtrichtung von Süden nach Norden. Sofort entsendete der Leitstellendisponent ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten zum Südportal an der Völklinger Straße sowie an das Nordportal Höhe der Fritz-Roeber-Straße. Die Einheiten kontrollierten in beiden Fahrtrichtungen die gesperrten Tunnelröhren. Trotz intensiver Suche war kein Rauch und auch kein Brandgeruch wahrnehmbar. Aufgrund der Rückmeldungen konnte der Feuerwehreinsatz nach 20 Minuten beendet und die Sperrung aufgehoben werden.

Gegen Viertel nach neun erhielt die Feuerwehr Düsseldorf erneut die Meldung, dass Rauch im Tunnel zu sehen sei. Außerdem konnte diesmal der genauere Ort im Bereich des Parkhauses am Rheinufertunnel angegeben werden. Sofort ließ der Einsatzleiter Einheiten an der Akademiestraße über den Zugang des Parkhauses vorgehen und zeitgleich weitere Feuerwehrkräfte von der Völklinger Straße aus in die Tunnelröhre einfahren. Außerdem verschafften sich Feuerwehrleute über das Betriebsgebäude an der Neusser Straße einen Überblick über die Technik des Tunnels.

In allen Bereichen konnte auch jetzt kein Rauch festgestellt werden. Ein Techniker der Wartungsfirma konnte dann zusammen mit Feuerwehrleuten aus dem Betriebsgebäude heraus einen Defekt an zwei Lüftungsturbinen feststellen. Durch die an verschiedene Parameter angepasste Lüftungssteuerung im Rheinufertunnel waren zwei Lüfter immer nur kurzzeitig im Einsatz gewesen. Hier war es wohl zu einem technischen Defekt gekommen, der sich teilweise als Rauchentwicklung darstellte. In enger Zusammenarbeit mit dem Techniker konnten die beiden Lüfter vom Strom getrennt werden. Beim anschließenden Testlauf unterstützte die Feuerwehr bei der Durchfahrt und Kontrolle der beiden Röhren. Es konnte kein Rauch festgestellt werden, sodass der Tunnel gegen 10.30 Uhr wieder für den Verkehr frei war.

Im Einsatz befanden sich insgesamt 50 Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte der Standorte Hüttenstraße, Münsterstraße, Quirinstraße, Behrenstraße, Posener Straße, Werstener Feld und Fürstenwall. Außerdem unterstütze die Polizei Düsseldorf mit mehreren Einsatzfahrzeugen bei der Regelung des Verkehrs rund um den Tunnel.

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