Ägypten: 11 Tote und an die 100 Verletzten bei neuerlichem Eisenbahnunglück

ÄGYPTEN: Ein Personenzug ist am Sonntag, dem 18. April 2021 in Ägypten in der Provinz al-Kaljubija nahe Kairo entgleist. 11 Menschen wurden getötet und 98 verletzt. Ägypten ist in den letzten Jahren immer wieder Schauplatz schwerer Eisenbahnunfälle.

Die ägyptische Regierung teilte am Sonntag mit, dass mindestens elf Menschen getötet und 98 verletzt wurden, als ein Personenzug nördlich der Hauptstadt Kairo entgleiste. Das Gesundheitsministerium des Landes erklärte, der Absturz habe sich etwa 40 Kilometer außerhalb der Hauptstadt ereignet. Mehr als 55 Krankenwagen wurden entsandt, um die Verletzten zu behandeln, teilte das Ministerium mit, und Ermittler wurden entsandt, um die Unfallursache zu ermitteln.

Der Zug sollte in die nordöstliche Stadt Mansoura fahren. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete unter Berufung auf einen Beitrag auf der verifizierten Facebook-Seite der Provinz, acht Waggons seien umgekippt. Die staatliche Tageszeitung Ahram berichtete, dass die Behörden mindestens zehn Eisenbahnbeamte festgenommen hätten, darunter den Lokführer und seinen Assistenten.

Bereits Im März kollidierten zwei Züge im Gouvernement Sohag in Ägypten, wobei 18 Menschen getötet und mindestens 200 weitere verletzt wurden. In Ägypten kommt es häufig zu Unfällen auf seinem Eisenbahnsystem, die zum Teil auf schlechte Wartung und mangelnde Investitionen zurückzuführen sind.

Eines der tödlichsten Zugunglücke ereignete sich 2002, als 373 Menschen starben, nachdem ein Feuer in einem Zug südlich von Kairo ausgebrochen war.

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