D: Rauchmelder alarmiert Nachbarn → Küchenbrand in Mehrfamilienhaus in Düsseldorf

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Aufgeschreckt durch einen piepsenden Rauchmelder im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Düsseldorf riefen mehrere Bewohner gegen 06.48 Uhr des 1. Mai 2021 die Feuerwehr zur Hilfe. In der menschenleeren, aber bewohnten Wohnung war es aus ungeklärter Ursache zu einem Küchenbrand gekommen. Mit einem Strahlrohr konnten die Flammen in der Küche schnell abgelöscht und anschließend die Wohnung vom Brandrauch befreit werden. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Über die Notrufnummer 112 meldeten sich zeitgleich zwei Bewohner*innen eines Mehrfamilienhauses bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf. Sie berichteten von einem piepsenden Rauchmelder und einer Rauchentwicklung aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Sofort setzte der Leitstellendisponent Feuerwehr und Rettungsdiensteinheiten der Wache Flingern und Friedrichstadt in Bewegung.

Als die Einsatzkräfte wenige Minuten später vor Ort eintrafen, waren die Fenster der Wohnung von außen komplett mit Ruß verschmierte. Sofort ließ der
Einsatzleiter einen Atemschutztrupp mit einem Strahlrohr in die Wohnung vorgehen. Dazu musste zunächst die Wohnungstür gewaltsam geöffnet werden. Mit einem mobilen Rauchverschluss- dies ist ein Rauchvorhang, der in die Türzarge eingeklemmt wird, konnte eine Rauchausbreitung in den Treppenraum verhindert werden.

Das Innere der rund 50 Quadratmeter großen Wohnung war komplett mit schwarzem Rauch gefüllt. In der Küche konnten die Einsatzkräfte dann den Brandherd ausfindig machen. Dort hatte aus bislang ungeklärter Ursache die Küchenzeile Feuer gefangen und war über einen längeren Zeitraum unentdeckt geblieben. Schnell waren die Flammen unter Kontrolle gebracht. Mit zwei Hochleistungslüftern entfernten die Feuerwehrleute anschließend den Brandrauch
aus der Wohnung. Zum Zeitpunkt des Brandes hielt sich kein Mensch in der Wohnung auf, sodass auch keine Verletzten zu beklagen waren.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 30.000 Euro. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Arbeit aufgenommen. Nach einer Stunde war der Einsatz für die 18 Einsatzkräfte beendet.

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