EU-Waldbrandkontingent aus Nordrhein-Westfalen erreicht Griechenland

DEUTSCHLAND | GRIECHENLAND: Das aus Nordrhein-Westfalen am Sonntag gestartete Waldbrandkontingent zur Unterstützung bei den verheerenden Waldbränden in Griechenland ist am Dienstagnachmittag, 10. August 2021, auf der Halbinsel Peloponnes angekommen und wird auf Weisung der örtlichen Einsatzleitung nachfolgend in den westlichen Teil der Halbinsel verlegt.

Das aus insgesamt 57 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen der Feuerwehren Bonn, Königswinter und Leverkusen bestehende und im europäischen Katastrophenschutzverfahren registrierte Waldbrandmodul wird in diesem Einsatz von einer Versorgungseinheit von Malteser Hilfsdienst und Deutschem Roten Kreuz aus Bonn und Fachberatern der Hilfsorganisation @fire unterstützt.

Am Sonntagmorgen hatten sich die Einsatzkräfte aus NRW, nachdem die offizielle Anforderung aus Brüssel eingetroffen und eine Entsendung positiv beschieden wurde, auf den Weg gemacht. Nach einem nächtlichen Halt in der Landesfeuerwehrschule Tirol, Österreich, fuhren die Einsatzkräfte weiter nach Ancona, Italien, um dort eine Fährverbindung nach Griechenland wahrzunehmen. Die Zeit auf der Fähre wurde zur Regeneration, und auch zu Fortbildungen an den Einsatzgeräten und Handwerkzeugen genutzt, die im Laufe des Einsatzes Verwendung finden werden.

Zwei Führungskräfte der Bonner Feuerwehr sind am Montag per Flugzeug nach Athen angereist und dienen als Verbindungspersonen in der örtliche Einsatzleitung. So konnten im Vorfeld der Ankunft des eigentlichen Waldbrandmoduls wichtige Kontakte geknüpft und Informationen ausgetauscht werden. Nach der Ankunft des Waldbrandmoduls am Bestimmungsort soll dort eine Basis errichtet werden, in der die Versorgung der Einsatzkräfte sichergestellt sowie Schlafmöglichkeiten und sanitäre Einrichtungen aufgebaut werden.

Siehe auch: @fire-Waldbrandspezialisten unterstützen die Feuerwehren aus dem Rheinland bei ihrem Einsatz in Griechenland

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