D: Radfahrer (62) in Düsseldorf unter Straßenbahn eingeklemmt

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am späten Sonntagabend, 31. Oktober 2021, in Düsseldorf im Bereich der Kruppstraße zu einem Straßenbahnunfall mit einem Fahrradfahrer. Dabei wurde der 62-jährige Radfahrer von der Straßenbahn erfasst und unter der Bahn eingeklemmt.

In Absprache mit dem Notarzt und mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät der Feuerwehr, wurde der Mann unter der Bahn befreit und vom Rettungsdienst
medizinisch erstversorgt. Anschließend erfolgte der Transport des lebensgefährlich Verletzten in ein Düsseldorfer Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Anrufer informierten die Feuerwehrleitstelle am späten Sonntagabend über einen Unfall zwischen einem Fahrradfahrer und einer Straßenbahn auf der Kruppstraße in Höhe der Flügelstraße. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten nach der Alarmierung an der Unfallstelle eintrafen, ergab sich folgendes Bild: Ein Radfahrer war aus bisher ungeklärter Ursache auf der Kruppstraße von einer Straßenbahn erfasst und unter dem vorderen Teil der Straßenbahn eingeklemmt worden.

Umgehend übernahmen Notarzt und Notfallsanitäter die medizinische Versorgung des lebensgefährlich verletzten Unfallopfers. Zeitgleich dazu bereiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die technische Rettung des Mannes vor. In dieser Zeit sicherten und kontrollierten weitere Einsatzkräfte die Straßenbahn, keiner der Fahrgäste war vom Unfall betroffen.

Nach Abschluss der Vorbereitungen und erster ärztlicher Behandlung konnte in enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst die Bahn beidseitig mittels hydraulischer Hebevorrichtungen angehoben und das Unfallopfer unter der Bahn befreit werden. Im Anschluss wurde der Verunfallte weiter vom Notarzt behandelt und in ein Krankenhaus, das speziell auf Trauma Unfälle spezialisiert ist, zur weiterführenden medizinischen Behandlung transportiert.

Der Straßenbahnfahrer stand unter Schock und wurde über den gesamten Einsatz von Notfallsanitätern betreut. Im Anschluss erfolgte ebenfalls der Transport in ein Krankenhaus. Zur Klärung des Unfallherganges hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr Düsseldorf war mit rund 35 Einsatzkräften für etwa zwei Stunden im Einsatz.

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