D: Lagerhalle von Entsorgungsfirma in Langenfeld abgebrannt

LANGENFELD (DEUTSCHLAND): Am Donnerstagabend, dem 11. November 2021, ist an der Schneiderstraße in Langenfeld ein Anbau einer Lagerhalle eines Abfallentsorgungsbetriebes abgebrannt. Feuerwehr und Polizei waren bis Freitagmorgen (12. November 2021) mit starken Kräften im Einsatz.

Verletzt wurde nach dem Stand der aktuellen Erkenntnisse niemand – weder bei dem Brand selbst, noch bei dem Einsatz der Feuerwehr. Es entstand jedoch ein hoher Sachschaden.

Gegen 20:45 Uhr meldete sich eine Anwohnerin der Schneiderstraße bei der Rettungsleitstelle, weil sie einen Brand auf dem Gelände des Betriebs festgestellt hatte. Die Feuerwehr der Stadt Langenfeld war schnell vor Ort und stellte fest, dass auf dem Gelände des Betriebes ein etwa 20 mal 30 Meter großer Anbau einer Lagerhalle in Vollbrand stand. Schnell begannen die Wehrleute ihren ersten Löschangriff und lösten Stadtalarm aus, um weitere Kräfte anzufordern.

Unterstützt wurde die Feuerwehr der Stadt Langenfeld auch durch überörtliche Hilfe – unter anderem von den Feuerwehren der Städte Hilden, Erkrath, Ratingen, Velbert, Mettmann und Düsseldorf. Auch das Technische Hilfswerk, der Kanalnotdienst und die Malterser waren im Einsatz. Unterdessen war auch die Polizei mit starken Kräften vor Ort, um die Einsatzstelle abzusichern – hierzu wurde unter anderem die viel befahrene Schneiderstraße zwischen der Kronprinzstraße und dem Winkelsweg komplett für den Verkehr gesperrt.

Da in dem Anbau der Lagerhalle größere Mengen Plastikmüll gelagert wurden, kam es in Folge des Feuers zu einer Geruchsbelästigung für Anwohnerinnen und Anwohner der Städte Langenfeld und Hilden, was über die “NINA-WarnApp” kommuniziert wurde. Vorsorglich wurde die Empfehlung ausgesprochen, Fenster und Türen zu schließen und Klimaanlagen auszuschalten. Bei durchgeführten Messungen stellte sich jedoch relativ schnell heraus, dass für die Bevölkerung keine Gefahr für die Gesundheit vorlag.

Erst am Freitagmorgen (12. November 2021) konnte die Feuerwehr ihren lang andauernden Löscheinsatz beenden und den Brandort an die Polizei übergeben, welche Ermittlungen zur Brandursache einleitete. Bislang liegen der Polizei keinerlei Hinweise über eine mögliche vorsätzliche Brandlegung vor – vielmehr könnten erste Ermittlungsergebnisse auf eine Selbstentzündung gelagerter Stoffe hinweisen.

Die Ermittlungen zur Brandursache stehen jedoch noch am Anfang sind noch nicht abgeschlossen. Unterdessen schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf eine Summe von mindestens 150.000 Euro – der Anbau war vollständig abgebrannt.

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