E-Zigaretten schädigen Knochen langfristig

E-Zigaretten stehen mit einem höheren Auftreten von Fragilitätsfrakturen in Zusammenhang, wie eine Studie von UPMC Pinnacle, Harrisburg mit mehr als 5.500 erwachsenen Konsumenten über alle Altersgruppen hinweg zeigt.

Laut Forschungsleiter Dayawa D. Agoons ist die Nutzung von E-Zigaretten auch bei jungen Erwachsenen schädlich für die Knochengesundheit. Das geht aus einer von Pressetext im November 2021 getätigten Aussendung hervor.

Daten von 2017 und 2018

Bei Fragilitätsfrakturen handelt es sich um eine Mischung von selbstberichteten Frakturen von Hüfte, Wirbelsäule oder Handgelenk, die die Folge eines minimalen Traumas durch zum Beispiel einen Sturz aus Stehhöhe sind. Die Forscher haben eine Querschnittanalyse der Daten der National Health and Nutrition Examination Survey durchgeführt. Dabei wurden die Umfragedaten für die Jahre 2017 und 2018 ausgewertet.

Bei einem Sample von mehr als 5.500 erwachsenen US-Amerikanern wurde der Zusammenhang zwischen dem Rauchen von E-Zigaretten und Fragilitätsfrakturen untersucht. Es gab 4.519 Personen, also 81,2 Prozent, die nie E-Zigaretten genutzt hatten, 1.050 Personen, also 18,8 Prozent, die schon E-Zigaretten gedampft hatten, und 444 Personen, das entspricht acht Prozent, mit selbstberichteten Fragilitätsfrakturen.

Junge als Hauptkonsumenten

Laut den Ergebnissen weisen E-Zigaretten-Nutzer gegenüber Nichtrauchern mehr Fragilitätsfrakturen auf. Den Forschern nach treten bei Personen, die konventionelle Zigaretten und E-Zigaretten nutzen, ebenfalls häufiger Fragilitätsfrakturen auf als bei Rauchern, die nur Zigaretten konsumieren. In den USA greifen 18- bis 25-Jährige am häufigsten zu E-Zigaretten.

Die Studienergebnisse legen daher nahe, dass junge Raucher ihr Risiko für osteoporosebedingte Knochenbrüche im Laufe der Zeit erhöhen könnten. Frühere Beobachtungsstudien haben einen Zusammenhang zwischen E-Zigaretten und verschiedenen Krankheiten wie COPD, koronaren Herzkrankheiten und Depressionen hergestellt. Die Forschungsergebnisse wurden im “American Journal of Medicine Open” veröffentlicht.

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