Oö: 11 Feuerwehren bekämpfen Wohnhaus-Dachstuhlbrand in Reichenthal

REICHENTHAL (OÖ): Ein Großbrand im Ortszentrum beschäftigte ab 00.31 Uhr des 7. Dezember 2021 die ganze Nacht etwa 110 Männer und Frauen der Feuerwehr, sowie Rettung und Polizei. Im Dachstuhlbereich eines Wohnhauses brach kurz nach Mitternacht ein Brand aus, der sich rasch ausbreitete.

Schließlich standen 11 Feuerwehren mit über 100 Einsatzkräften die ganze Nacht im Kampf gegen die Flammen. Der Einsatz wird auch für einen Teil der Mannschaft noch den Vormittag in Anspruch nehmen.

Mehrere lange Zubringerleitungen mussten gelegt werden. Außerdem bereiteten die Minustemperaturen eine weitere Herausforderung bzw. Gefahr für die Einsatzkräfte. 

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Meldung der Polizei

Am 7. Dezember 2021 gegen 00:30 Uhr brach im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Reichenthal aus bislang unbekannter Ursache ein Brand aus. Der Brand wurde vom 17-jährigen Sohn der Hausbesitzer, der durch ungewöhnlichen Lärm wach wurde, entdeckt. Er weckte seine Eltern und verständigte anschließend die Feuerwehr.

Beim Eintreffen der Polizei waren die Feuerwehren bereits mit Löscharbeiten beschäftigt. Die Flammen schlugen aus der Dachkonstruktion und der Dachstuhl stand bereits in Brand. Die Hausbewohner konnten sich in Sicherheit bringen und es wurde niemand verletzt.

Beim Löscheinsatz waren insgesamt 11 Feuerwehren im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund des Blechdaches als schwierig und dauern noch an. Per 8 Uhr morgens sind noch vier Feuerwehren vor Ort.

Um Entsendung eines Brandsachverständigen wurde seitens der Polizei ersucht.

Bericht des Bezirks-Feuerwehrkommandos Urfahr-Umgebung

Zu einem Dachstuhlbrand wurden die Feuerwehren der Gemeinde Reichenthal gegen 00:30 Uhr des 7. Dezember 2021 gerufen. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Brandobjekt direkt am Marktplatz konnte ein Dachstuhlbrand mit hoher Rauchentwicklung wahrgenommen werden.

Daher wurde vom Einsatzleiter der Feuerwehr Reichenthal, Kommandant HBI Daniel Weichselbaum, Alarmstufe 2 ausgelöst und somit weitere umliegende Feuerwehren alarmiert. Weiters wurden auch die Teleskopmastbühne der Feuerwehr Zwettl/R. und das Atemschutzfahrzeug der Feuerwehr Ottensheim nachalarmiert.

Die Löschmaßnahmen des fortgeschrittenen Dachstuhlbrandes gestalteten sich schwierig, da das Feuer unter dem Blechdach eine enorme Hitze und dichten Rauch entwickelt hat. Weiters wurden die Löscharbeiten durch die eisigen Temperaturen und dem damit gefrierenden Löschwasser erschwert. Diesem wurde mit Streusalz der Gemeinde Reichenthal entgegengewirkt.

Um genug Wasserreserven zu haben, wurde neben dem unter anderem auch eine rund 500 m lange Löschleitung vom Schlossteich sowie eine rund 300 m lange Leitung vom Freibad gelegt. Die Brandursache ist unklar. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz standen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung die Feuerwehren Königschlag, Miesenbach, Reichenthal, Schenkenfelden, Stiftung bei Reichenthal, Ottensheim (Atemschutzfahrzeug), Zwettl/R. (Teleskopmastbühne) und aus dem Bezirk Freistadt die Feuerwehren Eibenstein, Schwandt-Freudenthal, Summerau und Waldburg.

Ebenfalls im Einsatz waren Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Ing. Johannes Enzenhofer, die Polizei Bad Leonfelden und das Rote Kreuz Bad Leonfelden.

Bezirks-Feuerwehrkommando Urfahr-Umgebung

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