Oö: Eine Tote (61) bei Wohnungsbrand in Traun

TRAUN (OÖ): Tödlich endete Donnerstagabend, 20. Jänner 2022, ein Brand in einer Wohnung eines Mehrparteienwohnhauses in Traun (Bezirk Linz-Land).

Die Einsatzkräfte zweier Feuerwehren wurden Donnerstagabend zu einem vermuteten Brand in ein Mehrparteienwohnhaus nach Traun gerufen. Ein Nachbar hatte bereits erste Löschversuche unternommen, musste diese aber aufgrund des fortgeschrittenen Brandes aufgeben.

Die Einsatzkräfte lokalisierten in weiterer Folge in der Brandwohnung den vermuteten Mieter. Für die Rollstuhlfahrerin kam leider jede Hilfe zu spät. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Eine Hausbewohnerin wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Krankenhaus eingeliefert.

Pressefotos Laumat.at

Meldung der Polizei

Ein 37-jähriger rumänischer Staatsbürger aus dem Bezirk Linz-Land hörte am 20. Jänner 2022 gegen 19:50 Uhr seine 61-jährige Nachbarin um Hilfe rufen. Als er die Wohnungstüre öffnete, schlugen ihm bereits Rauch und Flammen entgegen.

Der Mann versuchte mit einem Feuerlöscher aus dem Stiegenhaus das Feuer zu löschen, während eine andere Nachbarin die Feuerwehr alarmierte. Unmittelbar nach dem Eintreffen der FF Traun und BTF Feurstein begab sich ein Atemschutztrupp in die Wohnung, konnte jedoch die 61-Jährige nur mehr leblos vorfinden. Eine Nachbarin gab an, Atembeschwerden zu haben, diese wurde zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht.

Die Brandursache und die Schadenshöhe sind bislang unbekannt, das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Nachtrag der Polizei

Die Brandstelle wurde durch einen Sachverständigen der Brandverhütungsstelle für Oberösterreich im Beisein der Ermittlungsbeamten des Landeskriminalamtes untersucht. Dabei konnte eine technische Ursache weitestgehend ausgeschlossen werden. Auf Grund der Auffindungssituation und der bisher durchgeführten Erhebungen konnte der Brandausbruchsbereich auf den unmittelbaren Nahbereich der Leiche eingegrenzt werden.

Der Brandausbruch dürfte auf das Hantieren mit Rauchwaren zurückzuführen sein. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht.

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