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D: Mann stirbt nach Wohnungsbrand in Lübeck → Passanten stören Rettungsarbeiten

LÜBECK (DEUTSCHLAND): Am frühen Sonntagmorgen, 3. Juli 2022, kam es zu einem Küchenbrand in der Lübecker Clemensstraße. Der Bewohner konnte nur noch tot aus seiner Wohnung geborgen werden. Zwei weitere Anwohner wurden mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht. Während der Lösch- und Rettungsarbeiten wurden die Einsatzkräfte immer wieder gestört. Ein Mann kam ins Gewahrsam.

Gegen 02:56 Uhr meldeten Zeugen der Polizei und der Feuerwehr eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung um 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Clemensstraße. Ausgebrochen war das Feuer in der Küche. Offenbar hatte der 39-jährige Wohnungsnehmer sein Essen auf dem Herd vergessen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, er konnte nur noch tot aus seiner Wohnung geborgen werden. Weitere Anwohner wurden evakuiert, ein Mann und eine Frau konnten aus Wohnungen oberhalb des Feuers gerettet werden. Sie kamen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

Weil die Clemensstraße mit Gastwirtschaftsbetrieben auch ein Ort für feiernde Menschen ist, gestalteten sich die Arbeiten der Rettungskräfte schwierig. Immer wieder stellten sich Unbeteiligte in den Weg oder verließen nach Aufforderung nicht den Bereich. Ein 25-jähriger Lübecker beleidigte und provozierte fortwährend die Kräfte der Feuerwehr und hinderte sie an ihrer Arbeit. Auch griff er nach einer Beamtin.

Der aggressiv pöbelnde Lübecker wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Durchsetzung eines zuvor erteilten Platzverweises ins Gewahrsam gebracht. Wegen eines Atemalkoholwertes von 2,95 Promille wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Mann wird sich nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte Beleidigung in einem Strafverfahren verantworten müssen. Die Ermittlungen zur Brandursache selbst dauern an.

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