Stmk: Schwerer Verkehrsunfall mit einem Gefahrenstoff-Lkw und zwei Pkw bei St. Martin im Sulmtal
SANKT MARTIN IM SULMTAL (STMK): Am 31. Dezember 2025 wurden die Feuerwehren Dietmannsdorf und St. Martin i. S. kurz nach 10:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B74 alarmiert. Laut erster Meldung waren mehrere Fahrzeuge beteiligt, darunter auch ein Gefahrenstoff-Lkw.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass in einem der beteiligten Fahrzeuge eine Person eingeklemmt war und sich nicht selbstständig befreien konnte. Die zwei Personen aus dem zweiten PKW konnten sich eigenständig befreien. Eine dieser beiden Personen war hochschwanger und wurde umgehend durch den Rettungsdienst medizinisch betreut.

Der beteiligte Gefahrenstoff-Lkw wurde sofort kontrolliert. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass dieser keine Ladung transportierte, sodass keine Gefahr durch austretende Gefahrstoffe bestand. Neben mehreren Feuerwehrfahrzeugen standen auch ein Rettungshubschrauber, Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, des Grünen Kreuzes sowie die Polizei im Einsatz. Die Zusammenarbeit aller Organisationen verlief reibungslos und professionell.

Die Hauptaufgabe der Feuerwehr bestand in der schonenden Befreiung der eingeklemmten Person. Hierzu wurde hydraulisches Rettungsgerät eingesetzt, um das Fahrzeug zu öffnen und die Person möglichst patientenschonend an den Rettungsdienst zu übergeben. Parallel dazu wurde die Unfallstelle großräumig abgesichert, der Brandschutz aufgebaut und der Verkehr umgeleitet.

Nachdem die Verletzten in die Spitäler abtransportiert wurden, erfolgte die Reinigung der Fahrbahn, wobei ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und Trümmerteile entfernt wurden. Im Anschluss unterstützte die Feuerwehr die Abschleppunternehmen bei der Bergung und dem Abtransport der Unfallfahrzeuge, um die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigeben zu können.
Aufgrund der umfangreichen Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die B74 vollständig gesperrt werden. Erst nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Straße wieder freigegeben werden und die Feuerwehr kehrten in ihre Rüsthäuser zurück.

Eingesetzt waren:
FF Dietmannsdorf mit drei Fahrzeugen und 18 Mann
FF St. Martin i. S. mit drei Fahrzeugen und zwölf Mann
Rotes Kreuz, Grünes Kreuz, Rettungshubschrauber
Polizei
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