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Nö: Griller in der Wohnung → Kohlenmonoxid-Alarm in Groß-Siegharts

GROSS SIEGHARTS (NÖ): In der Nacht auf den 6. Jänner 2026 klagten insgesamt acht Personen in einem Wohnhaus in Groß-Siegharts über Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen. Sie hatten einen Grill mit Kohlen in einen Wohnraum gestellt.

Kurz nach 03:30 Uhr am Dienstag ging der Notruf, von einem Wohnhaus unweit des Groß-Sieghartser Feuerwehrhauses, ein. Daraufhin wurden die Feuerwehr Groß-Siegharts-Stadt und die Schadstoffgruppe alarmiert. Das Rote Kreuz entsandte aufgrund der hohen Personenanzahl insgesamt drei Notarzteinsatzfahrzeuge aus Waidhofen, Raabs und Horn sowie sechs Rettungstransportwagen aus Waidhofen, Heidenreichstein, Allentsteig und Horn.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Kübel mit Grillkohlen, abgedeckt mit Schnee, vor. Die Notarztteams begutachteten die betroffenen Personen im Alter von 24 bis 35 Jahren. Es lagen zum Glück keine Vergiftungsanzeichen vor. Die Feuerwehrmitglieder führen Messungen im Wohnhaus durch, konnten jedoch keine erhöhten Kohlenmonoxid Werte mehr feststellen. Die Einsatzkräfte rückten nach rund einer Stunde wieder ab.

Gefahr durch Grillkohle in Innenräumen – Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid!

Grillen macht Spaß – aber Grillkohle gehört niemals in geschlossene Räume! Grillkohle niemals zum Heizen verwenden! Ein kleiner Grill kann in Minuten tödliche Mengen CO freisetzen.
Warum? Beim Verbrennen von Kohle entsteht Kohlenmonoxid (CO), ein farb- und geruchloses Gas, das extrem gefährlich ist. Schon kleine Mengen können zu Bewusstlosigkeit und Tod führen.

Warum ist das so gefährlich?

CO verdrängt Sauerstoff im Blut, es besteht Erstickungsgefahr. Man merkt es nicht: Kein Geruch, kein Geschmack, keine Reizung. Symptome: Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit werden oft zu spät erkannt.

Tipp: CO-Warnmelder installieren, sie können zum Lebensretter werden!

Bezirks-Feuerwehrkommando Waidhofen an der Thaya

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