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Nö: Ein Todesopfer bei Vollbrand einer Wohnung in Mehrparteienhaus in St. Pölten

ST. PÖLTEN (NÖ): Am Samstagnachmittag, dem 31. Jänner 2026, wurde die Bereichsalarmzentrale der Feuerwehr St. Pölten durch einen Anrufer über starken Rauchaustritt aus einer Erdgeschosswohnung eines Mehrparteienhauses in St. Pölten informiert, welche umgehend die Freiwilligen Feuerwehren St.Pölten-Stadt, St.Pölten-Spratzern und St.Pölten-Wagram alarmierte.

Zeitgleich entsandte die Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich mehrere Einheiten des Rettungsdienstes, darunter Kräfte des Roten Kreuzes St. Pölten, des Samariterbundes Loosdorf sowie das Notarzteinsatzfahrzeug des Samariterbundes Melk zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung. Eine Wohnung im Erdgeschoss stand in Vollbrand.

Laut Aussagen von Nachbarn befand sich noch eine Person in der Wohnung. Unverzüglich rüstete sich ein Atemschutztrupp zur Menschenrettung aus, brach die Wohnungstür auf und kämpfte sich durch die Flammen ins Innere der Wohnung vor. Dort wurde eine Person vorgefunden, umgehend aus der Wohnung gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Leider konnte der Notarzt nur noch den Tod der Person feststellen.

Parallel dazu wurde mit der Brandbekämpfung begonnen. Der Brand konnte in weiterer Folge unter Kontrolle gebracht werden. Noch während der Löscharbeiten wurde mit der Evakuierung des Gebäudes begonnen. Mehrere Bewohner hatten das Haus bereits selbstständig verlassen und hielten sich vor dem Gebäude auf. Insgesamt wurden neun betroffene Personen vom Rettungsdienst und dem Notarzt erstversorgt. Glücklicherweise blieben alle Betroffenen verletzt.

Ob und wann die Bewohner das Gebäude wieder betreten können, ist Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen.

Meldung der Polizei

In einer Erdgeschosswohnung in einem Mehrparteienhaus im Stadtgebiet von St. Pölten brach am 31. Jänner 2026, gegen 16:45 Uhr, ein Brand aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr führten die Brandbekämpfung durch und evakuierten gemeinsam mit Bediensteten des Stadtpolizeikommandos St. Pölten die Bewohner aus dem Haus.Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Wohnhäuser konnte verhindert werden.

Durch den Brand entstand in der Erdgeschosswohnung ein Sachschaden in bislang unbekannter Höhe. Andere Wohnungen des Mehrparteienhauses waren von dem Brandgeschehen nicht betroffen.Ein 59-jähriger Mann, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist und sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs alleine in der Erdgeschosswohnung aufhielt, konnte nur noch tot geborgen werden.

Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Brand, führten gemeinsam mit Bediensteten des Bundeskriminalamtes, Referat Brand- und Explosionsursachenuntersuchungen, die Brandursachenermittlungen durch. Der Brandentstehungsbereich konnte auf den E-Herd in der Küche eingegrenzt werden. Der Brand dürfte durch eingeschaltete Herdplatten und darauf gelagerte Gegenstände entstanden sein.

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