Oö: Führerhaus bei Lkw-Unfall auf A1 bei Linz abgerissen → Lenker aus Fahrzeug geschleudert
LINZ (OÖ): Ein schwerer Lkw-Unfall hat sich am Nachmittag des 9. Februar 2026 auf der A1 Westautobahn in Fahrtrichtung Wien im Bereich Ebelsberger Berg ereignet.

Gegen 13 Uhr kam ein Lkw-Lenker aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und durchbrach die Lärmschutzwand. Das Führerhaus wurde dabei komplett vom Lastwagen abgerissen, und der Fahrer wurde nach ersten Informationen aus dem Fahrzeug geschleudert. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt in den Schockraum eines Linzer Krankenhauses gebracht.


Der verunglückte Lkw hatte Plastikmüll geladen. Durch die massive Beschädigung traten Betriebsmittel aus, weshalb der zuständige Mitarbeiter des Magistrat der Stadt Linz zur Unfallstelle entsandt wurde, um die Umweltschäden zu erfassen. Die Bergung des Lkw erfolgt durch ein Unternehmen.

Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Auch die ASFINAG ist mit mehreren Mitarbeitern vor Ort. Aufgrund der laufenden Bergungsarbeiten kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und umfangreichen Staus im Bereich der Unfallstelle.
Bericht Laumat.at
Ein schwerer LKW-Unfall hat sich Montagnachmittag auf der A1 Westautobahn bei Linz-Ebelsberg ereignet. Ein Sattelzug krachte am Ebelsberger Berg gegen die Lärmschutzwand. Der Unfall passierte am frühen Montagnachmittag auf der A1 Westautobahn in Fahrtrichtung Wien, im Bereich des sogenannten Ebelsberger Berges.

Ein Sattelzug krachte dort aus noch unbekannten Gründen gegen die Lärmschutzwand. Die Fahrerkabine riss fast vollständig vom Fahrgestell ab und kam schwerst beschädigt in der Böschung zum Liegen. Der Lkw-Lenker konnte das Wrack offenbar selbstständig verlassen. Er wurde schwer verletzt. Ersthelfer und Anwohner versorgten den Verletzten unterhalb der Einsatzstelle, von wo auch Rettung und Notarzt zufuhren und den Verletzten in weiterer Folge ins Krankenhaus brachten.

Der Sattelauflieger wurde beschädigt, konnte aber rasch geborgen werden. Die Bergung der zerfetzten Zugmaschine gestaltete sich dafür schwierig. Nach dem Auffangen von restlichen Betriebsmitteln konnte das Wrack gehoben und auf einen Transporter verladen werden. Vor Ort standen neben Einsatzkräften der ASFINAG auch Baggerunternehmen und Mitarbeiter eines Straßenausrüsters für erste Absicherungsmaßnahmen.

Die A1 Westautobahn war in Fahrtrichtung Wien stundenlang nur erschwert – vorwiegend nur auf der Überholspur – passierbar. Es kam im dichten Abendverkehr zu kilometerlangen Staus, die auf der A1 Westautobahn 13 Kilometer und etwa elf Kilometer auf der A7 Mühlkreisautobahn in Fahrtrichtung Westautobahn sowie etwa drei Kilometer auf die A25 Welser Autobahn in Fahrtrichtung Knoten Haid zurückreichten.
Bericht der Berufsfeuerwehr Linz
In den Mittagsstunden des 09.02.2026 kam ein Lkw aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, durchbrach die Lärmschutzwand auf ca. 20m und prallte schlussendlich gegen einen Betonsockel. Dabei wurde das Fahrzeug massiv beschädigt, das Fahrerhaus wurde vom Rahmen gerissen und Teile des Aufbaus sowie Fahrzeugteile verteilten sich im gesamten Böschungsbereich.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich ein erhebliches Schadensbild. Der Lenker befand sich bereits außerhalb des Fahrzeuges und war nicht eingeklemmt. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und über die angrenzende Mönchgrabenstraße mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr führte umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durch, sicherte die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Zusätzlich wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und ein weiteres Eindringen in den Boden verhindert.
Für die Bergung des schwer beschädigten LKW wurde ein Bergeunternehmen angefordert. Die Einsatzkräfte unterstützten die Bergungsarbeiten, um die Fahrbahn rasch wieder freizumachen. Im Einsatz standen mehrere Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Linz mit entsprechender Mannschaftsstärke, die Freiwilligen Feuerwehren Ebelsberg, Rohrbach, St. Florian, der Rettungsdienst, die Polizei, die Asfinag, die Wasserrechtsbehörde sowie ein Bergeunternehmen.

