D: Feuerwehr rettet Bewohner und Tiere bei Wohnungsvollbrand → Feuer greift auf Dachstuhl über
FRANKFURT AM MAIN (DEUTSCHLAND): Am Samstagabend, 28. Februar 2026, wurde die Feuerwehr Frankfurt gegen 20 Uhr zu einem Brandeinsatz in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einheiten schlugen bereits Flammen aus den Fenstern einer Dachgeschosswohnung im vierten Obergeschoss.
Umgehend leiteten die Einsatzkräfte eine Menschenrettung sowie eine umfassende Brandbekämpfung ein. Im Flurbereich konnte eine verletzte Person lokalisiert und sicher ins Freie gerettet werden. Da zunächst unklar war, ob sich noch eine weitere Person in der Brandwohnung befand, kontrollierten mehrere Trupps unter Atemschutz alle Wohneinheiten im Ereignisgeschoss. Diese waren glücklicherweise leer, sodass sich die Vermisstenmeldung nicht bestätigte.
Insgesamt rettete die Feuerwehr zwei Personen aus dem Gebäude. Beide wurden vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch erstversorgt, wobei eine Person zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden musste. Neben der Menschenrettung konnten auch mehrere Tiere in Sicherheit gebracht werden: Eine Katze wurde unverletzt gerettet und ihrem Besitzer übergeben. In einer Nachbarwohnung fanden die Einsatzkräfte zudem zwei Hunde vor. Diese blieben ebenfalls unverletzt und wurden nach Rücksprache mit der Polizei vorübergehend in die Obhut von Nachbarn gegeben.
Das Feuer hatte im Einsatzverlauf auf den Dachstuhl übergegriffen, was zeitweise eine Ausweitung der Löschmaßnahmen erforderlich machte. Hierfür wurde eine zweite Drehleiter in Stellung gebracht. Um alle Brandherde zu bekämpfen, wurde das Dach sowohl im Innenangriff als auch von außen über die beiden Drehleitern geöffnet. Zur gezielten Suche nach Brandstellen im verwinkelten Dachbereich setzte die Feuerwehr eine Drohne ein, deren Wärmebilder wertvolle Erkenntnisse für die Einsatzleitung lieferten.
Nach der Meldung „Feuer aus“ dauerten die Nachlöscharbeiten und die Suche nach versteckten Glutnestern noch längere Zeit an. Im Anschluss daran wurde die Einsatzstelle für die weiteren Ermittlungen an die Polizei übergeben.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 18 Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften rund 3 Stunden vor Ort. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.
