Nö: Wohnhausbrand in Traiskirchen → Flammen schlugen meterhoch aus einem Fenster
TRAISKIRCHEN (NÖ): In der Nacht auf Samstag, 14. März 2026, brannte es in einem Einfamilienhaus in Traiskirchen im Bezirk Baden. Kurz vor 3 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Traiskirchen-Stadt zu einem B2 Gebäudebrand – Innenraum alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte schlugen meterhohe Flammen aus einem Fenster im Dachgeschoß des Hauses. Der betroffene Raum stand da bereits in Vollbrand. Glücklicherweise konnte sich das ältere Ehepaar ins Freie retten.

Da sich keine weiteren Personen im Gebäude befanden, ließ Feuerwehreinsatzleiter Kommandant Oliver Stocker sofort eine C-Löschleitung unter Atemschutz im Innenangriff vornehmen und die Teleskopmastbühne direkt vor dem Haus in Stellung bringen. Denn es bestand die Gefahr, dass sich die Flammen auch auf das Dach ausbreiten.

Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war wie weit der Brand im inneren des Dachgeschoßes bereits fortgeschritten war, wurde über die Bereichsalarmzentrale die FF Wienersdorf mit Atemschutzgeräteträger nachgefordert. Dem vorgehenden Trupp im Innenangriff gelang es binnen kürzester Zeit die Brandintensität zu brechen und die Ausbreitung zu begrenzen.

Die zwei Hausbewohner, welche nur mit dem Schlafgewand bekleidet waren, fanden bei Nachbarn Schutz, wo sie von den eingetroffenen Rettungskräften versorgt wurden. Da die beiden auch Brandrauch eingeatmet hatten, wurden sie zur weiteren Abklärung mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital abtransportiert.

Im Brandraum selbst, eines der Schlafzimmer im Dachgeschoß des Wohnhauses, wo das Feuer ausgebrochen und die Brandeinwirkung am stärksten war, mussten sicherheitshalber auch die Deckenplatten mit einem Einreißhaken entfernt werden. Mit Hilfe von Wärmebildkameras gelang es alle Glutnester aufzuspüren.

Die Entrauchung des Gebäudes erfolgte mit einem Hochleistungslüfter der Feuerwehr. Das betroffene Schlafzimmer ist komplett ausgebrannt und die angrenzenden Räumlichkeiten durch die Brandgase erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Jedoch konnte durch das gezielte Vorgehen der Feuerwehreinsatzkräfte ein noch größerer Schaden abgewehrt werden.

Ein Brandursachenermittler der Polizei hat noch in der Nacht seine Arbeiten vor Ort aufgenommen. Seitens der Feuerwehr standen die FF Traiskirchen-Stadt und FF Wienersdorf mit insgesamt 29 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten im Löscheinsatz. Die Rettung war mit zwei Fahrzeugen (Rotes Kreuz Baden) RTW und einem Bezirkseinsatzleiter, die Polizei mit einer Streife und dem Brandursachenermittler vor Ort.

Im Zuge der Nachuntersuchungen der FF Traiskirchen-Stadt am Samstagvormittag konnte keine Gefährdung festgestellt werden. Den beiden Hausbewohnern wurde seitens der Stadtgemeinde eine Ersatzwohnung zur Verfügung gestellt.
Bezirks-Feuerwehrkommando Baden

