Technisch

Bayern: Eingeklemmten Finger eines 4-Jährigen befreit

MÜNCHEN (BAYERN): Am Mittwochvormittag, 25. März 2026, hat ein 4-jähriger Junge seinen Finger in einen Holzbauklotz gesteckt und eigenständig nicht mehr herausgebracht. Die Feuerwehr München rückte an und befreite den Finger des Kindes.

Der Junge, der sich zum Zeitpunkt des Missgeschicks in einer Kindertagesstätte im Münchner Osten aufhielt, suchte in seiner Verzweiflung eine Erzieherin auf. Mehrere Versuche des Personals, den Finger zu befreien, scheiterten. Daraufhin wählten sie den Notruf.

Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr München mit Feinmechanik-Werkzeug wurde zur Kindertagesstätte geschickt. Dieses spezielle Werkzeug wird auf der Feuerwache 1 vorgehalten. Die Geräte sind für feinste Arbeiten geeignet, um auch verletzungsfrei an sensiblen Körperstellen arbeiten zu können. Die Feuerwehrleute machten sich ein Bild der Lage und fingen an, alle benötigten Materialien zur Befreiung vorzubereiten. Als dem jungen Mann langsam schwante, was ihm bevorstehen würde, war ihm die Situation nicht mehr ganz geheuer.

Mit viel Einfühlungsvermögen beruhigten die Einsatzkräfte ihn und entschieden sich nun für einen anderen Weg. Nachdem der Holzbauklotz noch weitere Öffnungen hatte, füllten sie die Löcher mit einem speziellen medizinischen Gel. Dieses wird auch im Notfallrucksack zum Beispiel für die Intubation mitgeführt. Anschließend bewegten sie den Holzbauklotz vorsichtig mit leichtem Druck und etwas Drehen. Nach einigen Minuten war so der unverletzte Finger befreit, woraufhin der Junge deutlich erleichtert und merklich besser gelaunt war.

Da sich unter den anderen Kindern offensichtlich große Feuerwehr-Begeisterte befanden, ließ es sich die Fahrzeugbesatzung anschließend nicht nehmen, noch etwas Nachwuchsgewinnung zu betreiben.

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