Brand

D: Brand in Kfz-Werkstatt in Essen → starke Rauchentwicklung und eine verletzte Person

ESSEN (DEUTSCHLAND): Am Donnerstagmorgen, 26. März 2026, wurde die Feuerwehr Essen um 07:51 Uhr zu einem Brand in einer Kfz-Werkstatt an der Bäuminghausstraße in Essen-Altenssen-Süd alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen sowohl aus dem Garagentor als auch aus angrenzenden Fenstern der Werkstatt. Das Gebäude war bereits stark verraucht.

Der Werkstattbetreiber hatte vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigene Löschversuche unternommen und zog sich dabei Brandverletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, in ein Essener Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr leitete umgehend eine Brandbekämpfung mit mehreren handgeführten Strahlrohren im Außenangriff ein. Parallel wurde eine Riegelstellung aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude und Garagen zu verhindern.

Zur Beurteilung der Lage kamen im weiteren Einsatzverlauf fortlaufend Drohnen zum Einsatz. Da eine Einsturzgefahr der Deckenkonstruktion nicht ausgeschlossen werden konnte, war ein Vorgehen im Inneren der Halle für die Einsatzkräfte nicht möglich. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert. In weiten Teilen von Essen-Altenssen sowie angrenzenden Stadtteilen kam es zu einer Geruchsbelästigung durch Brandrauch. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zusätzlich mussten angrenzende Straßen sowie die anliegende Radbahntrasse vorübergehend gesperrt werden.

Die Löschmaßnahmen gestalteten sich aufgrund der intensiven Brandentwicklung als aufwendig. In der Spitze waren drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Nach rund drei Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude wurde erfolgreich verhindert. Im Verlauf des Einsatzes stellte sich heraus, dass in dem Gebäude Asbestplatten verbaut waren. Daraufhin wurden das Umweltamt der Stadt Essen sowie das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen in die Maßnahmen eingebunden. Messungen ergaben keine gefährlichen Schadstoffwerte in der Umgebungsluft. Nach aktuellem Stand beschränkte sich die Schadstofffreisetzung auf den Innenbereich der betroffenen Halle.

Die Feuerwehr Essen war insgesamt rund vier Stunden mit 50 Einsatzkräften im Einsatz. In dieser Zeit wurden die verwaisten Feuerwachen zur Sicherstellung des Grundschutzes durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr nachbesetzt. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ermittelt nun die Polizei Essen.

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