D: Brennender Behälter in Braubach war Phosphorhandgranate aus dem 2. Weltkrieg
BRAUBACH (DEUTSCHLAND): Am Nachmittag des 7. April 2026 wurde der Integrierten Leitstelle Montabaur sowie der Polizei Lahnstein ein unbekannter metallischer Behälter gemeldet, der in einem Waldstück bei Braubach brannte.
Der dosenähnliche Gegenstand konnte zunächst durch die Feuerwehr nicht einfach abgelöscht werden. Er fing stets wieder an zu flammen und brachte Rauch hervor. Aufgrund der unklaren Lage bestand der Verdacht, dass es sich um ein altes Kampfmittel handelte. Nach Hinzuziehung des Kampfmittelräumdienstes konnte bestätigt werden, dass es sich um eine amerikanische Phosphorhandgranate aus dem Zweiten Weltkrieg handelte, welche als Nebenwaffen eingesetzt wurden. Die Granate konnte ohne Beeinflussung der Umwelt erfolgreich abtransportiert werden. Vermutlich löste die Granate aufgrund ihrer Verwitterung und dem damit verbundenen Sauerstoffkontakt eigenständig aus.
